Am Dienstagmittag gab Borussia Mönchengladbach bekannt, dass die Zusammenarbeit mit Dieter Hecking nach Abschluss der laufenden Spielzeit beendet wird. Wie die Bild berichtet, sind sich die Fohlen bereits mit Marco Rose einig.


Die Trennung von Hecking kommt aufgrund der ansprechenden Leistungen der Mannschaft während der Hinrunde auf den ersten Blick überraschend, doch wie schon in der vergangenen kann die Mannschaft in der aktuellen Phase nicht überzeugen und droht, das internationale Geschäft zu verpassen, weshalb sich Sportdirektor Max Eberl offenbar dazu gezwungen sah, ​den Schnitt im Sommer zu vollziehen.


Die Verpflichtung von Marco Rose wäre in Anbetracht der vergangenen Wochen durchaus eine Überraschung. Dem Vernehmen nach buhlten vor allem Schalke 04 und der VfL Wolfsburg um den Erfolgstrainer von RB Leipzig. Erst vor wenigen Stunden verkündete VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke offiziell das ​Interesse am 42-Jährigen, der als Favorit auf die Nachfolge des ebenfalls scheidenden Bruno Labbadia galt. 

Marco Rose

   Nicht Schalke, nicht Wolfsburg - heuert Rose im Sommer in Gladbach an?



Wie die Bild nun meldet, bestehe zwischen den Verantwortlichen der Borussia und Rose eine grundsätzliche Einigung. Der 42-Jährige steht bei RB Salzburg noch bis 2020 unter Vertrag, könne den Verein jedoch aufgrund einer Ausstiegsklausel in Höhe von einer Million Euro im Sommer vorzeitig verlassen.


Für Wolfsburg und Schalke wäre diese Meldung ein herber Rückschlag - für Gladbach hingegen ein voller Erfolg. In 103 Spielen als Cheftrainer in Salzburg sammelte Rose bislang durchschnittlich 2,33 Punkte pro Spiel, führte den Serienmeister in der vergangenen Saison gar ins Europa-League-Halbfinale. Auch aufgrund seiner attraktiven Spielweise machte er sich bei zahlreichen Vereinen interessant, jedoch verpflichtete die TSG 1899 Hoffenheim, mit der Rose als erstes in Verbindung gebracht wurde, ​Alfred Schreuder als Nachfolger von Julian Nagelsmann