Im Tor des ​FC Schalke 04 zeichnet sich endgültig die Wachablösung für die bisherige Nummer eins Ralf Fährmann ab. Nach der starken Leistung von Alexander Nübel beim Auswärtsspiel bei ​Hannover 96 bekräftigte der Schalker Coach Huub Stevens, dass Nübel auch im Pokal zwischen den Pfosten stehen wird.


Nach dem Spiel bei Hannover 96 wussten sowohl die Angestellten, als auch die Fans, bei wem sie sich zu bedanken hatten. Es war nicht Torschütze Suat Serdar, der das einzige Tor des Tages bei den Niedersachsen erzielte, sondern Alexander Nübel. Mehrfach konnte sich der junge Schlussmann der Gelsenkirchener auszeichnen, gerade in der Schlussphase der Partie war er es, der die drei Punkte mit hervorragenden Paraden sicherte.


So gab es selbst Lob vom geschlagenen Gegner, der die Leistung des 22-Jährigen als „überragend“ in Person von Trainer Thomas Doll und Kapitän Marvin Bakalorz bezeichnete. Die mitgereisten Fans der Königsblauen skandierten seinen Namen nach dem Spiel, was der Gefeierte folgendermaßen kommentierte: „Dass man so bejubelt wird, ist ein bisschen ungewöhnlich, aber ich habe den Moment sehr genossen. Ich hatte Gänsehaut. Dafür spielt man Fußball.“

Und das darf er wohl noch eine ganze Weile weiter tun als Stammkeeper bei S04. Denn wie Huub Stevens vor dem anstehenden Pokalspiel am Mittwoch gegen Werder Bremen ankündigte, wird Nübel auch gegen die Grün-Weißen im Kasten stehen. In der Bild wird der „Knurrer“ mit den Worten zitiert: „Ich stelle nicht nach Pokal oder Champions League auf, ich stelle nach Qualität auf.“


Was die Begründung ist, warum Ralf Fährmann im Pokal nicht zwischen den Pfosten stehen wird. Eine Rotation, die Domenico Tedesco noch eingeführt hatte, um dem zweiten Schlussmann Spielpraxis zu gewähren. Damit scheint die Wachablösung im Schalker Kasten endgültig vollzogen, der Generationenwechsel vom 30-jährigen Fährmann zum acht Jahre jüngeren Alexander Nübel dürfte damit fix sein.