Nach dem Kantersieg über Hertha BSC rückt die Champions League für RB Leipzig in immer greifbarere Nähe. Im Hinblick auf die kommende Saison sprach Ralf Rangnick am Samstagabend daher über die Kaderplanung und Timo Werner, wobei er einen Abschied des Nationalspielers andeutete.


Zuletzt war Werner, der krankheitsbedingt einige Partien aussetzen musste, nicht immer in Topform - auch nicht bei der Nationalmannschaft. Doch gegen die Hertha präsentierte er sich wieder von seiner besseren Seite, legte zwei Treffer vor und zählt damit zu den Gewinnern des Wochenendes. 


Wie lange er für RB auflaufen wird, ist immer noch offen, jedoch scheint eine Trennung im Sommer immer wahrscheinlicher. Ralf Rangnick betonte unter der Woche zwar noch einmal, dass dem Stürmer ein ​unterschriftsreifes Vertragsangebot vorliege, doch Werner, der besonders mit dem ​FC Bayern in Verbindung gebracht wird, zögert noch immer mit einer Entscheidung über seine Zukunft.

Klar ist, dass die Verantwortlichen nicht in ein letztes Vertragsjahr gehen wollen, stattdessen soll bei einer gescheiterten Verlängerung eine hohe Millionensumme eingenommen werden. Wie Rangnick auf der Pressekonferenz am Samstagabend durchblicken ließ, scheint möglicherweise bereits eine Entscheidung gefallen zu sein: "Ich möchte, dass Timo in den letzten Spielen so gut wie möglich spielt. Alles andere ist nicht wirklich wichtig", so der 61-Jährige laut Sport1

Er sehe Werner "in den letzten Wochen in aufsteigender Form", speziell gegen die Hertha habe er ein gutes Spiel absolviert. Doch offenbar sind die Sachsen für den Fall, dass Werner den Verein im Sommer verlassen wird, gerüstet. "Die Mannschaft steht für die neue Saison", verkündete Rangnick, der bereits einige Namen "im Kopf" habe. Mit einer Transfer-Offensive dürfen die Fans allerdings nicht rechnen, wie der Sportdirektor erklärte. Auf "drei oder maximal vier Positionen" werde man Veränderungen anstreben - darunter womöglich auch der Angriff, um einen Nachfolger für Werner zu finden.