​Der ​FC Ingolstadt hat sich nach über zwölf Jahren von Geschäftsführer Harald Gärtner getrennt. Das gab der Tabellenletzte der ​Zweiten Bundesliga am Mittwochnachmittag offiziell bekannt.


Die Zusammenarbeit sei beendet worden, nachdem "mehrere Gespräche mit dem FCI-Aufsichtsrat über die Ausrichtung des Vereins für die Zukunft“ stattgefunden hätten. Hier hätte es unterschiedliche Auffassungen gegeben, teilten die Schanzer mit.


Der 50-Jährige hatte den Klub seit 2007 von der Regionallig bis zwischenzeitlich in die Bundesliga geführt. "Sicher hätte ich mir einen anderen Abschied nach einer intensiven und aus meiner Sicht auch erfolgreichen Tätigkeit seit März 2007 in Ingolstadt gewünscht. Das Wichtigste ist jedoch jetzt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", blickt er mit etwas Wehmut zurück.

Der Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Frank Dreves hatte für Gärtner nur lobende Worte parat: "Wir haben viele Jahre zusammengearbeitet und dabei sehr erfolgreiche Zeiten erlebt. Harald Gärtner hat in diesem Zeitraum Großartiges geleistet und den FCI bis in die Bundesliga gebracht. Zudem steht der Verein auf einem hervorragenden Fundament - sowohl mit Blick auf die Nachwuchsarbeit als auch auf die Infrastruktur. Ich möchte mich ausdrücklich für die geleistete Arbeit in diesen zwölf Jahren bedanken und wünsche ihm sowohl als Aufsichtsratsvorsitzender als auch persönlich, dass er nun im Kreis seiner Familie ein wenig Abstand zu dem arbeitsintensiven Job findet.“


Geschäftsführer Franz Spitzauer (Finanzen und Marketing) und Prokurist Florian Günzler in Absprache mit Trainer Jens Keller werden vorerst Gärtners Aufgaben im sportlichen Bereich übernehmen.