Auf Schalke geht die Angst um. Mit gerade mal 23 Punkten nach 26 Spielen steht der ​FC Schalke 04 nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Im Falle eines Abstiegs gäbe es wohl einige Spieler, die den Verein ablösefrei verlassen könnten. Sommer-Neuzugang Sebastian Rudy ist einer von ihnen.


In Gelsenkirchen muss man sich aktuell mit allen Eventualitäten beschäftigen. Wie etwa dem Abstieg. Was sich für einen Vize-Meister unrealistisch anhört, ist längst nicht mehr wegzudiskutieren. Denn aktuell stehen die Gelsenkirchener gerade mal drei Punkte vor dem ​VfB Stuttgart, der auf Rang 16 steht. Daher wird auch das Thema „Abstieg“ bei den Königsblauen mit allen Unannehmlichkeiten besprochen.


Dabei ist wohl aufgefallen, dass einige Spieler gar keinen Vertrag für das Unterhaus besitzen. Laut der Sport Bild ist Sommer-Neuzugang Sebastian Rudy einer der Kandidaten, und dürfte im Falle eines Abstiegs den Verein daher ablösefrei verlassen. Im Sommer legte der Revierklub noch 16 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler auf den Tisch und lotste ihn so vom FC Bayern München nach Gelsenkirchen.

Dabei scheint der Transfer schon in dieser Saison ein einziges Missverständnis zu sein, bislang konnte der 29-jährige Mittelfeldspieler die Erwartungen nicht annähernd bei S04 erfüllen. In 20 Pflichtspielauftritten war er noch an keinem einzigen Tor beteiligt und blieb immer wieder hinter den Ansprüchen zurück. Bei dem bezahlten Preis ist ein Verkauf im kommenden Sommer beim Klassenerhalt dennoch eher undenkbar.


Vielmehr hängt es wohl mit der Rolle zusammen, die der Mittelfeldspieler auf Schalke ausführen soll. Dort wird er meist als Sechser aufgeboten. Doch Rudy ist nicht der klassische Spielzerstörer, sondern eher ein Mann für Positionen weiter vorne, eher ein Achter. Es ist anzunehmen, dass sich Stevens und Büskens, das neue Trainerduo auf Schalke, sich dieser Problematik bewusst ist.


Auch bleibt abzuwarten, wer in der kommenden Saison der neue starke Mann auf Schalke wird. Auch er dürfte entsprechend Pläne mit Rudy haben. Solange aber muss alles dafür getan werden, die Klasse zu halten. Denn ein Abstieg wäre auch wirtschaftlich für den Klub ein Desaster.