​Woche für Woche entzückt ​Lionel Messi in La Liga nicht nur die Fans seines eigenen Klubs ​FC Barcelona. Mit jeder Menge Vorfreude blickten die Anhänger der marokkanischen Nationalmannschaft daher auf das Testspiel ihrer Länderauswahl gegen Argentinien. Entgegen einer Abmachung wird der Superstar der ​Albiceleste dabei aber nicht mitwirken.


Als Begründung für das Fernbleiben des mehrfachen Weltfußballers beim Testspiel in Marrakesch am Dienstagabend führte der argentinische Verband in einer kurzen Mitteilung gesundheitliche Gründe an. So soll eine Schambeinentzündung einen Einsatz des 31-Jährigen unmöglich gemacht haben. 


Mit dieser vermeintlichen Ausrede will sich der marokkanische Verband jedoch nicht zufrieden geben und forderte daher eine genauere Untersuchung der Angelegenheit. Nun könnte man meinen, dass die Marokkaner ohnehin kein Recht haben, auf den Einsatz eines bestimmten Spielers beim Gegner zu bestehen. In diesem Falle hatten sich beide Verbände im Vorfeld aber darauf geeinigt, dass Argentinien in diesem Testspiel mit seinem bestmöglichen Aufgebot antritt.


Spieler mit einer Verletzung wären von dieser Abmachung selbstverständlich ausgenommen. Bei den Nordafrikaner kamen nun jedoch große Zweifel auf, ob Messi wirklich angeschlagen ist. Diese Bedenken kommen nicht von ungefähr, schließlich hatte der Offensivspieler am vergangenen Freitag beim Freundschaftsspiel gegen Venezuela noch über 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

Lionel Messi

Bei den Katalanen spielte Messi zuletzt ganz groß auf



Darüberhinaus hatte die Marca bereits vor Tagen berichtet, dass der Barca-Star nur für das Freitagsspiel zur Verfügung stehe, welches praktischerweise in Spanien abgehalten wurde. Die Partie am Dienstag wäre hingegen mit Reisestrapazen verbunden gewesen und hätte nicht in den engen Terminplan des Edeltechnikers gepasst. Am kommenden Samstag steht nämlich bereits das prestigeträchtige Stadtduell gegen Espanyol Barcelona auf dem Programm.


Da Beschwerden am Schambein nur schwer zu belegen sind, dürften die Untersuchungen des marokkanischen Verbands am Ende wohl ins Leere laufen. Falls Messi am Wochenende gegen Espanyol zu einer nächsten Galaleistung ansetzt, würde dies aber mit Sicherheit kein allzu gutes Licht auf die Albiceleste werfen.