​Zinedine Zidane sorgte für eine große Überraschung, als er zuletzt verkündete, dass er zu Real Madrid zurückkehrt. Nachdem der Franzose dreimal in Folge die Champions League mit den Königlichen gewonnen hatte, war er völlig überraschend zurückgetreten. Sein Abgang kam zeitgleich mit dem Ronaldo-Transfer und hinterließ ein großes Loch beim spanischen Rekordmeister. Doch nun ist Zizou zurück und es soll wieder bergauf gehen. Sein Sohn, Enzo Zidane, der bei Rayo Vallecano unter Vertrag steht, kennt seinen Vater wie kein anderer und erklärt nun, wieso sich Zizou für die Rückkehr zu den Los Blancos entschied.

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Nach dem 4-0 Sieg von Rayo gegen Numancia bekam der 23-jährige Sohn der französischen Legende die Frage gestellt, warum sein Vater sich nach neunmonatiger Pause für die Rückkehr entschied. Enzo erklärte die merkwürdigen Entscheidungen seines Vaters: "Ich bin glücklich, so wie es jeder Sohn mit seinem Vater ist. Ich hoffe, dass das bestmögliche dabei herausspringt. Ich glaube an seine Arbeit und unterstütze ihn, wie immer. Er trifft seine Entscheidungen immer mit seinem Herz und so ist es auch diesmal gewesen. Wenn du etwas mit dem Herzen machst, dann machst du es gut und ich bin mir sicher, dass alles gut werden wird. Ob Real Madrid in guten Händen ist oder nicht, sollte nicht ich, sondern lieber die Fans entscheiden. Ich bin froh darüber, als sein Sohn und auch als Fan von Real Madrid."


Zuletzt äußerte unter anderem Barcelonas Jordi Alba Kritik an der Entscheidung von Zinedine Zidane und erklärte, dass er nicht verstehen könne, warum ein Trainer erst zurücktritt und dann nach neun Monaten zurückkehrt. Enzo Zidane machte derweil deutlich, dass sein Vater nicht nach großen Planungen arbeitet, sondern auf seine Gefühle vertraut und mit dem Herzen entscheidet. Daher lässt sich auch seine Entscheidung zur Rückkehr nachvollziehen. Außerdem kann man daraus schließen, dass Zidane sich nach dem Champions League-Sieg nicht mehr wohl fühlte bei Real Madrid - weshalb er dann zurücktrat. Gelegen soll das vor allem daran haben, dass er nicht alleine über große Fragen entscheiden durfte. Das hat Perez ihm diesmal versprochen, denn ansonsten hätte er Zizou gar nicht erst zurückbekommen.