Zinedine Zidane, Trainer von Real Madrid, ist wohl stark an einer Verpflichtung von Liverpools Sadio Mané interessiert. So soll der Transfer des 26-Jährigen höchste Priorität für den Coach der Königlichen besitzen.


Bereits im vergangenen Jahr, kurz bevor Zidane bei ​Real seinen Rücktritt verkündete, vermeldete France Football, dass die Madrilenen den Senegalesen unbedingt nach Spanien lotsen wollen. Doch ein Transfer kam damals nicht zustande. Nun berichtet die Marca, dass mit der Rückkehr Zidanes auf den Trainerstuhl auch das Interesse an Mané wiederbelebt wurde.

Sadio Mane

Der Flügelstürmer des ​FC Liverpool ist für seine Schnelligkeit, Dynamik und Dribbelstärke bekannt. In der aktuellen Saison macht er sich auch noch als Vollstrecker einen Namen. In der Premier League steht er momentan, mit einem Treffer Rückstand auf Sergio Agüero, mit 17 Treffern auf Rang zwei der Torjägerliste. Auch im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern hatte er mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Weiterkommen der Reds. Gerade deshalb wird es schwer sein, den 26-Jährigen von der Anfield Road loszueisen. Schon bei Reals erstem Interesse vergangenen Sommer sagte Mané, er wolle mit seinen Sturmpartnern Salah und Firmino "Geschichte schreiben", was nicht danach klang, als wolle er Liverpool verlassen.


Mbappé auch auf Zidanes Wunschzettel


Das Augenmerk der ​Königlichen ist zudem weiterhin auf Kylian Mbappé gerichtet. Der 20-jährige Youngster von Paris Saint-Germain war schon immer ein Fan der Blancos, doch entschied er sich 2017 noch gegen einen Transfer nach Spanien. "Eines Tages wird er für Real Madrid spielen", wird eine Person aus Mbappés Umfeld von der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche zitiert. "Als Real Madrid ihn damals wollte, sagte Kylian: 'Wenn ich mit 18 schon nach Madrid gehe, was soll ich dann tun, wenn ich 23 bin'", so der Bekannte des 20-Jährigen weiter. 


Doch ebenso wie für Manés Dienste müssten die Madrilenen auch für die des jungen Franzosen tief in die Tasche greifen - die Königlichen haben aber bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass in schweren Zeiten Geld keine Rolle spielt.