​Granit Xhaka hat sich in dieser Saison beim ​FC Arsenal enorm verbessert und spielt so stark wie noch nie. Der ehrgeizige Schweizer sieht sich aber noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung und denkt bereits an den nächsten Schritt - möglicherweise außerhalb Londons.


Aktuell spielt Granit Xhaka seine beste Saison für den FC Arsenal, da sind sich eigentlich alle einig. Der Mittelfeldspieler hatte seit seinem Wechsel nach London 2016 anfangs noch einige Probleme und wurde von den englischen Medien teils heftig kritisiert. Ähnlich erging es ihm schon bei ​Borussia Mönchengladbach. Doch Xhaka hat sich erneut durchgebissen und in der laufenden Spielzeit einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.


Unter Trainer Unai Emery, der im vergangenen Sommer von Arsene Wenger übernahm, gehört Xhaka im Regelfall zur Stammformation und trug auch schon mehrmals die Kapitänsbinde. Zwar wird in den Medien nach wie vor auf die Fehleranfälligkeit des 72-fachen Nationalspielers hingewiesen, der Guardian lobte im vergangenen November aber auch: "Die Steigerung von Xhaka ist vermutlich das sichtbarste Zeichen für den Unterschied, den Emery gemacht hat."

Granit Xhaka

Granit Xhaka wechselte 2016 für 45 Millionen Euro von Gladbach zum FC Arsenal


Bis zum Sommer 2023 läuft Xhakas Vertrag bei den Gunners noch, er hat ihn erst im vergangenen Sommer verlängert. Doch, dass er bis dahin wirklich in London bleibt ist längst keine beschlossene Sache: "Ich bin sehr ehrgeizig, ich will den nächsten Schritt machen, Arsenal muss nicht die letzte Station sein", sagte Xhaka in dieser Woche dem Tagblatt.


Zuletzt hatte Arsenal, wie auch in dieser Saison, keine großartige Chance auf den englischen Meistertitel und konnte sich nicht einmal für die Champions League qualifizieren. Vor allem letzteres dürfte eine große Rolle dabei spielen, ob Xhaka in Zukunft ernsthaft über einen Wechsel nachdenkt oder nicht. Momentan belegt Arsenal den vierten Platz in der Premier League und würde sich damit für die Königsklasse qualifizieren, ​Manchester United und ​Chelsea sind aber nur knapp dahinter.