Patrick Herrmanns Vertrag bei ​Borussia Mönchengladbach endet im Sommer und es ist noch nicht klar, wie es mit dem Außenbahnspieler weitergeht. In Gladbach ist er inzwischen ein Urgestein und seit über zehn Jahren im Verein. Sollte die Liaison im Sommer enden, gibt es mit dem ​FC Schalke 04 bereits einen Interessenten.


Zwar kam Patrick Herrmann in der Jugend aus dem Saarland an den Niederrhein, dennoch gilt er als Gladbacher Eigengewächs. Seit 2010 gehört er der Profiabteilung der Borussia an, inzwischen kommt er für die Elf vom Niederrhein auf 290 Pflichtspiele. Im Sommer endet der Vertrag von Flaco und noch ist nicht klar, wie es weitergeht. Wie der kicker schreibt, mache er sich keinen Stress, dennoch wäre es langsam auch für ihn nett, „Klarheit“ zu haben, „was ab Sommer passiert“.


Sollte der VfL den Vertrag mit Herrmann nicht verlängern, wäre er ablösefrei zu haben, und das im besten Fußballeralter. Denn mit 28 Jahren und der Erfahrung von Champions League, Europapokal und Bundesliga ruft einige Interessenten auf den Plan. Wie das Fachmagazin schreibt, soll frisch in der Verlosung auch der FC Schalke 04 sein, jedoch beruft sich das Magazin dabei auf Quellen aus der Heidel-Tedesco-Zeit. Daher ist wohl gar nicht klar, ob auch die Stevens-Büskens-Fraktion ähnlich denkt.


Die WAZ scheint weitere Informationen zu haben, denn dort heißt es, dass der Ex-Coach und der Ex-Sportdirektor damals schon Abstand von einer Verpflichtung genommen hätten, weil Herrmann „zu verletzungsanfällig sei“. Zudem geht der Fokus aktuell nur auf den Klassenerhalt bei Königsblau. Zwar wolle man nach dem Erreichen dessen den Kader umbauen, wie es weiter heißt, die Personalie Herrmann aber hat vorerst wohl keine Priorität.


Daher muss sich Herrmann fürs Erste weiter gedulden, auch die Borussia sollte alsbald einen Plan offenbaren, ob es mit dem Offensivakteur weitergeht, oder ob man ihn ablösefrei ziehen lässt. Dass er noch wertvoll für das Team ist und sich einbringen kann, hat er in dieser Saison in jedem Fall unter Beweis gestellt. In 19 Pflichtspielen für die Borussia konnte er drei Tore selbst erzielen, drei weitere Treffer vorbereiten.