​Bereits zu Beginn der Saison kündigten die Verantwortlichen der ​TSG 1899 Hoffenheim und deren Cheftrainer ​Julian Nagelsmann an, dass der Erfolgstrainer ab der kommenden Spielzeit die Geschicke von RB Leipzig leiten wird. Unlängst wurde ​Alfred Schreuder als Nachfolger des 31-Jährigen bekannt gegeben. Der aktuelle TSG-Coach zeigte sich mit der Wahl sehr zufrieden.


In den letzten Monaten machten viele Namen die Runde, am Ende entschieden sich die Kraichgauer für eine interessante Variante. So verzichteten die Sinsheimer auf einen großen Namen und vertrauten auf eine bewährte Kraft. Schließlich arbeitete der Niederänder bereits von 2016 bis 2018 als Co-Trainer von Nagelsmann bei der TSG und kennt die Mechanismen des Europapokalaspiranten wie kaum ein anderer.

Julian Nagelsmann

Julian Nagelsmann freut sich für seinen ehemaligen Weggefährten


Im Januar 2018 heuerte Schreuder beim niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam an und arbeitete dort erfolgreich mit mehreren absoluten Toptalenten zusammen. Auch die TSG hat sich zur Aufgabe gemacht junge Spieler weiterzuentwickeln und daher könnte die Rückkehr für die Hoffenheimer ein echter Glücksgriff werden. Auch Nagelsmann ist von den Qualitäten des Fußballlehrers absolut überzeugt und hätte ihn gerne mit nach Leipzig genommen.


"Alfred ist ein Gewinner-Typ, der die TSG-DNA hier aufgesaugt hat und bei den Spielern beliebt ist. Er ist ein guter Mensch. Ich wünsche ihm viel Glück", so der Übungsleiter gegenüber der BILD. Nach einer kurzen Amtszeit als Cheftrainer beim niederländischen Klub Twente Entschede fehlt dem zukünftigen TSG-Coach aber mit Sicherheit noch etwas Erfahrung in vorderster Front. 

Alfred Schreuder

Alfred Schreuder soll die Hoffenheimer weiterentwickeln


Im Rahmen eines Testspiels der Amsterdamer gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwoch, ging jedoch auch der ehemalige Hoffenheim-Spieler Kevin Volland davon aus, dass Schreuder der richtige Mann für seinen Ex-Klub sein wird. "Er ist eine gute Wahl für Hoffenheim. Er bringt die Ajax-Schule mit", so der Angreifer, der mit der Werkself zuvor 2:1 gewonnen hatte.