Die Rivalität zwischen ​Borussia Dortmund und dem ​FC Schalke 04 ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte im deutschen Fußball. ​Das hält Schalkes Stürmer Breel Embolo aber nicht davon ab, dem BVB die deutsche Meisterschaft zu wünschen.


Breel Embolo bestritt im September des vergangenen Jahres sein 30. und bisher letztes Länderspiel für die Schweizer Nationalmannschaft, danach fehlte der Angreifer verletzungsbedingt. Für die beiden Auftaktspiele in der Qualifikation für die Europameisterschaft gegen Georgien und Dänemark wurde Embolo nun wieder nominiert und gab dem Schweizer Fernsehsender SRF ein Interview. 


"Ich freue mich riesig, dass ich in die Nati zurückkommen konnte", erklärte der Schalker, an dessen Seite in diesem Doppel-Interview der Dortmunder Verteidiger ​Manuel Akanji stand. Auf die Frage, wem er die Daumen im Titelkampf der Bundesliga drücke, sagte Embolo: "Als Schalker darf man Dortmund eigentlich den Meistertitel nicht gönnen. Aber ich wünsche es ihnen."

Manuel Akanji

Manuel Akanji spielte in der Saison 2015/16 gemeinsam mit Embolo beim FC Basel



Der Grund dafür ist eigentlich ein ganz simpler: Embolo und Akanji sind dicke Freunde. "Ich bin froh, wenn Manuel Akanji in meiner Nähe ist. Am liebsten hätte ich ihn in meinem Klub", sagte der 22-Jährige weiter. Der Dortmunder Verteidiger sei sogar hin und wieder Babysitter von Embolos Tochter. "Sie erkennt ihn und hat immer Spass mit ihm. Da mache ich mir keine Sorgen."


Neben Manuel Akanji spielen mit Roman Bürki und Marwin Hitz noch zwei weitere Schweizer beim BVB. Beide sind momentan nicht im Nationalteam dabei, waren es in der Vergangenheit aber natürlich auch des Öfteren - hier besteht also maximal eine Rivalität über 90 Minuten, wenn beide Klubs aufeinandertreffen.