Lust in Frankfurt - auf Europa. Frust dagegen beim Club: Die Welten könnten nach dem 1:0-Heimsieg der Eintracht gegen Nürnberg unterschiedlicher kaum sein. Für die ​SGE ist die Königsklasse wieder greifbar, beim ​FCN dagegen scheint es kaum mehr Hoffnung zu geben.


​Die Frankfurter Eintracht beendet eine perfekte Woche. Am Anfang stand der Sieg am Montagabend gegen Fortuna Düsseldorf, dann folgte das viel umjubelte Weiterkommen in San Siro gegen Inter in der Europa League - und zum Abschluss ein schwer erkämpfter 1:0-Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Nürnberg.


Martin Hinteregger brachte die Hausherren in der 31. Minute in Front. Letztlich war das Tor des Österreichers der goldene Treffer des Tages. Die Eintracht tat sich über 90 Minuten hinweg schwer, laß einige gute Kontermöglichkeiten liegen und hatte teils auch Glück, dass der Club vor dem Tor nicht konsequent genug agierte.


Auf der anderen Seite zeigte die Hütter-Truppe aber auch eine starke Willensleistung, nach der sicher sehr anstrengenden Woche. Nach der ​Niederlage von Leverkusen gegen Bremen zuvor und dem Remis von Gladbach, steht nach Spieltag 26 für die SGE Rang Fünf, nur einen Zähler hinter den Fohlen und damit der Champions League. Der Vorsprung auf Leverkusen auf Sechs wächst auf vier Zähler. Eitel Sonnenschein in der Main-Metropole.

Ganz im Gegensatz zu den Nürnbergern. Bei Club gehen langsam die Lichter aus, nach der zweiten Sonntags-Auswärtsniederlage in Folge. Mit mageren 13 Punkten rangiert der FCN auf dem letzten Platz, sechs Punkte hinter dem Relegationsrang. Der direkte Wiederabstieg ist für den Aufsteiger wohl kaum mehr zu vermeiden.