Zwar stellt mittlerweile der FC Bayern München das beste Team der laufenden Rückrunde, doch ​Bayer Leverkusen klettert in der Tabelle weiterhin Stück für Stück nach oben. Am Sonntagmittag (13:30 Uhr) will die Werkself gegen ​Werder Bremen weitere drei Punkte sammeln, um den Druck auf Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach zu vergrößern. Während Sven Bender voraussichtlich erneut fehlt, könnte Tin Jedvaj wieder auf dem Platz stehen.


Im Duell des Tabellensechsten gegen den zehnten erwartet Peter Bosz ein offensives Spiel, was an der Ausrichtung beider Mannschaften liegt. Seit der Niederländer die Nachfolge von Heiko Herrlich übernahm, spielt Bayer wieder deutlich gefährlicher, sammelte in der bisherigen Rückrunde 18 Zähler und ist wieder mitten im Rennen um die Europapokalplätze.


Da auch Werder nicht gerade vor Offensivaktionen scheut, wird der 55-Jährige nur ungern auf einige seiner Stammkräfte verzichten. Während Lukas Hradecky das Tor hüten wird, wird die Abwehrreihe jedoch voraussichtlich aus Mitchell Weiser, Jonathan Tah, Aleksandar Dragovic und Tin Jedvaj bestehen. Sven Bender trainierte zuletzt individuell und gilt weiterhin als Option für Sonntag, allerdings scheint ein Einsatz von Anfang an unwahrscheinlich. Jedvaj hingegen könnte nach muskulären Problemen erneut in die Startelf rücken.


Im Mittelfeld des offensiv ausgerichteten 4-3-3 Systems wird Charles Aranguiz voraussichtlich auf der Sechs beginnen, Julian Brandt und Kai Havertz dürften derweil das Gespann auf der Acht bilden. Im Angriff kehrt Karim Bellarabi voraussichtlich in die Startelf zurück, dürfte somit mit Leon Bailey die Flügelzange bilden und Kevin Volland bedienen, der in der Sturmspitze beginnen wird.


Die voraussichtliche Aufstellung von Bayer Leverkusen im Überblick:


Hradecky - Weiser, Tah, Dragovic, Jedvaj - Aranguiz - Brandt, Havertz - Bellarabi, Bailey, Vol