Fabian Johnson ist wieder ein gefragter Mann bei ​Borussia Mönchengladbach. Nach einem ordentlichen Saisonstart war er ein halbes Jahr in der Versenkung verschwunden, nun taucht er in neuer Rolle wieder auf und hat sich damit wohl einen Stammplatz zurückerobert.


Fabian Johnson ist im Sommer schon fünf Jahre bei Borussia Mönchengladbach und hat in dieser Zeit gefühlt jede Position auf dem Spielfeld für die Fohlen eingenommen, die man sich vorstellen kann. Offensive Außenbahn, unter Andre Schubert sogar als Stürmer aufgeboten, inzwischen in der Viererkette hinten rechts, wo er einst bei Hoffenheim angefangen hatte.


Es ist diese Vielseitigkeit, die den US-Amerikaner immer wieder in den Kader spült und quasi unverzichtbar macht. Auch in dieser Saison hat er bereits alle Höhen und Tiefen bei der Borussia erlebt und mitgemacht. Zu Saisonbeginn erzielte er gleich im ersten Spiel nach einer ansprechenden Vorbereitung im Heimspiel gegen ​Bayer Leverkusen ein Tor, am vierten Spieltag folgte ein Assist, dann wurde es still um den 31-Jährigen.


Kurzeinsätze und lange Pausen folgten, bis Mitte Februar plötzlich die Position auf der rechten Abwehrseite vakant wurde, weil Michael Lang einen ordentlichen Durchhänger bekam. Seither ist Johnson wieder gefragt und quasi nicht wegzudenken. Gegen Mainz am vergangenen Samstag stand er erneut 90 Minuten in der Viererkette und half so letztlich mit, die drei wichtigen Punkte aus Gladbacher Sicht zu sichern.


Gegen Freiburg am heutigen Freitagabend dürfte Johnson erneut in der Startelf stehen und damit fürs Erste Michael Lang verdrängt haben, dem manche Gladbacher Medien inzwischen ein wenig die Tauglichkeit für das aktuelle Niveau, welches man in der Vitusstadt gerne hätte, absprechen. Für Johnson aber ist seine Vielseitigkeit ein riesiger Trumpf, findet er doch immer wieder einen Platz im Kader von Chefcoach Dieter Hecking. Es bleibt abzuwarten, wo er noch alles auftauchen wird.