Der ​FC Chelsea hat von der FIFA eine Transfersperre von zwei Transferperioden auferlegt bekommen und darf keinerlei Spielerwechsel tätigen. Weil die Blues in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben, griff die FIFA hart durch. ​Manchester City droht nun wohl ein ähnliches Schicksal, wie die englische Sun enthüllt hat.


Das englische Boulevardblatt Sun ist generell mit Vorsicht zu genießen, beruft sich dabei aber auf eine Quelle aus dem Weltverband selbst. Der „FIFA-Insider“, wie es dort heißt, wird mit den Worten zitiert: „Wir erwarten eine Verkündung in der kommenden oder darauffolgenden Woche, sehr ähnlich der, die wir bei Chelsea getroffen haben.“


Auch bei den Citizens soll es um die Verletzung der Regeln bei Verpflichtungen Minderjähriger gehen. Demnach soll der Verein bereits Investitionen in Höhe von 175 Millionen Euro geplant haben. Doch nicht nur von dieser Seite droht Ungemach, sondern auch beim Financial Fair Play, wie es weiter heißt. Dabei geht es vor allem um Unregelmäßigkeiten, die im Zuge der Football Leaks ans Licht kamen.

So soll der Klub, der von der Besitzer Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan finanziell weiträumig unterstützt wird, systematisch gegen Regeln der UEFA verstoßen haben, indem er unter anderem Finanzierungen verschleiert, Berater illegal bezahlt oder mit einer Fußballschule in Ghana geheime Absprachen getroffen hat, wie unter anderem der Spiegel und das Portal transfermarkt.de weiter berichten.


Daher scheint sich wohl eine ähnliche Strafe wie kürzlich beim Ligakonkurrenten FC Chelsea anzubahnen, die aktuell aber noch die Möglichkeit der Berufung haben, was auch bereits angekündigt wurde. Zudem zeigen die Praktiken der Vereine bislang, dass solche Sperren durch Vorgriffe auch entsprechend umgangen werden können. Hart treffen dürfte es daher weder die Citizens, noch die Blues.