Überraschung für Kingsley Coman: Der Flügelspieler des ​FC Bayern München wurde erstmals seit 16 Monaten wieder für das Aufgebot der französischen Nationalmannschaft nominiert. Gemeinsam mit seinem zukünftigen Mannschaftskollegen Benjamin Pavard entschied sich Nationaltrainer Didier Deschamps jedoch nur für zwei Akteure aus der Bundesliga.


Für Coman geht damit eine lange Wartezeit vorüber. Der Offensivspieler, der bereits jetzt bei den Münchner Bayern zu den absoluten Schlüsselspielern zählt, feierte nach seinem Debüt im November 2015 gegen die deutsche Nationalmannschaft (2:0) lediglich 15 Einsätze im Dress der Équipe Tricolore. ​Sein letztes Länderspiel absolvierte Coman im November 2017 gegen Wales, aufgrund eines erlittenen Syndesmosebandrisses im März verzichtete Deschamps bei der Weltmeisterschaft in Russland auf eine Nominierung.

Nun kehrt Coman nach gut 16 Monaten wieder in die Nationalmannschaft zurück. Nach einem erneuten Syndesmosebandriss zu Saisonbeginn blieb er überwiegend verletzungsfrei, ehe er sich im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin vor zwei Wochen einen Muskelfaserriss zuzog. ​Dieser ist mittlerweile wieder auskuriert, weshalb der 22-Jährige voll einsatzfähig ist. 


Für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Moldawien (22. März) und Island (25. März) verzichtet der Weltmeister auf keinen seiner Stammspieler, weshalb auch Benjamin Pavard erneut nominiert wurde. Lucas Hernandez, der seit Monaten mit einem Wechsel an die Isar in Verbindung gebracht wird, fällt derweil mit einer Knieverletzung aus.