Bei ​Borussia Dortmund laufen im Hintergrund ​die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Auf der Suche nach potenziellen Verstärkungen richten die Schwarz-Gelben ihre Blicke angeblich nach Leverkusen und Berlin. Sportdirektor Michael Zorc schloss zudem einen Verkauf von ​Jadon Sancho im Sommer aus.


In den vergangenen Tagen machten Medienberichte die Runde, wonach sich Dortmund mit ​Werder-Profi Maximilian Eggestein beschäftigt. Laut Informationen der Bild-Zeitung stehen beim BVB allerdings zwei andere deutsche Spieler ganz oben auf dem Zettel. 


Demnach hat der Tabellenzweite seine Fühler nach ​Niklas Stark ​(Hertha BSC) und ​Julian Brandt (​Bayer 04 Leverkusen) ausgestreckt. Beide Profis sind angeblich dank einer Ausstiegsklausel für jeweils 25 Millionen Euro zu haben. 

Brandt, der in den letzten Wochen immer wieder mit dem ​FC Bayern München in Verbindung gebracht wurde, ist vertraglich noch bis 2021 gebunden. In der laufenden Saison bringt es der Nationalspieler auf 34 Pflichtspiele, in denen er an 20 Treffern (sieben Tore/13 Vorlagen) direkt beteiligt war. 


Stark zählt beim Hauptstadtklub zu den wichtigsten Leistungsträgern und ist in der Innenverteidigung gesetzt. 21 Pflichtspiele und ein Treffer lautet die Saisonbilanz des Defensivspielers, der in Berlin einen Vertrag bis Ende Juni 2022 besitzt. Dem Vernehmen nach kann sich der 23-Jährige einen Wechsel zum BVB nur vorstellen, wenn er als Stammspieler eingeplant ist.

Niklas Stark

Trägt seit Sommer 2015 das Hertha-Trikot: Niklas Stark



Die BVB-Verantwortlichen werden sich in den nächsten Monaten auch mit einigen Anfragen von anderen Klubs auseinandersetzen müssen. Besonders im Fokus dürfte Shootingstar Sancho stehen. Einen Verkauf im Sommer wird es laut Zorc nicht geben. "Jadon wird in der kommenden Saison für Borussia Dortmund spielen. Wir planen definitiv mit ihm", betonte der Sportdirektor gegenüber der Sport Bild.


Der 56-Jährige ist sich jedoch auch darüber im Klaren, dass der englische Nationalspieler "sicher nicht bis zu seinem Karriereende in Dortmund spielen wird. Auch das gehört zur Wahrheit", sagte Zorc, der um das Interesse der englischen Top-Klubs weiß. "Ich bin weit davon entfernt, Jadon ein Preisschild umzuhängen. Aber ich behaupte: Sein Transfer wäre selbst für die größten Klubs der Welt zurzeit kaum zu stemmen", gab der Funktionär zu Protokoll.