​Valentino Lazaro entwickelte sich in dieser Saison bei Hertha BSC zum absoluten Leistungsträger. Er beackert regelmäßig die rechte Seite der Berliner und erzielte in 23 Spielen zwei Tore und bereitete fünf weitere vor. Das weckt die Begehrlichkeiten anderer Vereine. So scheint der SSC Neapel seine Fühler nach dem 22-Jährigen ausgestreckt zu haben.


Max Hagmayr, der vergangene Woche beim Spiel zwischen RB Salzburg und Neapel gesichtet wurde, ist Lazaros Berater. Die Vermutung liegt nahe, dass es anschließend ein paar Gespräche hinsichtlich eines Wechsels des 19-maligen österreichischen Nationalspielers gab. "Ja, es gibt konkretes Interesse von Vereinen an Valentino Lazaro. Auch aus Italien", antwortete Hagmayr auf konkrete Nachfragen von transfermarkt.de reserviert. 


Doch Carlo Ancelotti möchte den Herthaner wohl unbedingt verpflichten, da sich der etatmäßige Rechtsverteidiger Elseid Hysaj aufgrund von Differenzen im Sommer wohl einen neuen Klub suchen möchte. Lazaro soll dann die Lücke auf der rechten Abwehrseite schließen. 


Schon im Winter gab es Gerüchte über ein angebliches Interesse von West Ham United und AC Mailand. Die Verhandlungen mit Neapel gerieten wohl ins Stocken, da die ​Berliner 25 Millionen Euro für den Österreicher fordern - die Azzurri sind aber nur bereit, acht bis zehn Millionen Euro zu zahlen. Hertha-Manager Preetz gibt sich gegenüber dem kicker nach wie vor bedeckt: "Niemand muss sich Sorgen machen", zeigt sich der 51-Jährige betont gelassen hinsichtlich der Kaderplanung für die kommende Saison.