Betis Sevilla ist angeblich an einer Verpflichtung des Wolfsburgers Josip Brekalo interessiert. Der Kroate hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt und mit starken Leistungen in ganz Europa auf sich aufmerksam gemacht.


Josip Brekalo hat sich in dieser Saison beim ​VfL Wolfsburg richtig etabliert und bereits 23 Pflichtspiele absolviert, dabei gelangen ihm zwei Treffer und vier Assists. Der Kroate beackert die linke Außenbahn der Wölfe und sorgt so häufig für Unordnung in den gegnerischen Abwehrreihen. Seine guten Leistungen halfen ihm zur Nominierung für den ​Golden Boy Award, zudem debütierte Brekalo inzwischen in der kroatischen Nationalmannschaft.


Die guten Leistungen des 20-Jährigen sind auch den anderen Klubs nicht verborgen geblieben: Wie calciomercato.com berichtet, beobachtet der spanische Klub Betis Sevilla Brekalo sehr genau und hat Interesse an einer Verpflichtung. Die Andalusier sind derzeit siebter in La Liga und arbeiten offenbar bereits mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Der Linksaußen könnte das Team auch im Hinblick auf eine mögliche Europa-League-Teilnahme verstärken.

Josip Brekalo, Reiss Nelson

Josip Brekalo (l.) stammt aus der Jugend von Dinamo Zagreb


Josip Brekalo spielt bereits seit 2016 in Wolfsburg, erst nach der Rückkehr von einer Leihe zum ​VfB Stuttgart und der Ankunft von ​Bruno Labbadia konnte er sich aber richtig durchsetzen: Der neue Trainer, der im Februar 2018 kam, setzte auch in den wichtigen Spielen im Saisonfinale auf Brekalo und ließ ihn beispielsweise in der Relegation gegen ​Holstein Kiel beide Partien über 90 Minuten bestreiten, dabei erzielte er auch einen Treffer. Auch in der laufenden Saison ist er fester Bestandteil der Mannschaft.


Der Vertrag des inzwischen zweifachen kroatischen Nationalspielers läuft noch bis 2023, nachdem er ihn erst im vergangenen Sommer verlängert hatte. Zudem winkt auch mit den Wolfsburgern ein internationaler Wettbewerb. Der VfL wird deshalb wohl kaum bereit sein, Brekalo im kommenden Sommer ziehen zu lassen. Ein Wechsel zu Betis erscheint eher unwahrscheinlich - sollten die Andalusier die Geldschatulle nicht ganz weit aufmachen.