Nach seinem Verweis auf die Tribüne im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals von Eintracht Frankfurt gegen Inter Mailand, wurde die Beschwerde der Eintracht, die auch für das Rückspiel wirksame Strafe für das Rückspiel aufzuheben, abgelehnt.


"Es wird sicher nicht so angenehm. Ich darf vor dem Spiel und in der Halbzeit nicht zur Mannschaft. Das sind genau die Momente, in denen man als Trainer einwirken kann. Da verlasse ich mich auf meine beiden Assistenztrainer Christian Peintinger und Armin Reutershahn, die beide viel Erfahrung haben", erklärte Adi Hütter laut kicker, nachdem die Entscheidung der UEFA getroffen worden war. Am Donnerstagabend um 21 Uhr muss der Eintracht-Coach auf der Tribüne Platz nehmen, ohne persönlichen Kontakt zu seiner Mannschaft zu haben.


​Ob Ante Rebic ebenfalls von den Zuschauerrängen aus das Spiel verfolgen muss, ist zwar noch unklar, aber wahrscheinlich. Riskieren will man natürlich nichts, zumal Haller und Jovic den Vize-Weltmeister phänomenal ersetzen können.


Doch auch in der Sturmspitze sind in den vielen englischen Wochen Rotationen nicht vermeidbar. So kam Goncalo Paciencia zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Hütter: "Er hat ein tolles Startelfdebüt gefeiert, nicht nur wegen des Tores, sondern auch weil er richtig gut für das Team gearbeitet und die Bälle festgemacht hat. Wir können vorne wechseln, ohne an Torgefahr einzubüßen. Das gibt uns Sicherheit." 


Wo es geht, wechselt der Trainer von Spiel zu Spiel durch. "Mit unserem Programm von drei Spielen in einer Woche nicht zu rotieren, wäre nicht clever gewesen. Der Trainer vertraut allen Spielern, das hat er heute wieder bewiesen", sagte der defensive Mittelfeldspieler Gelson Fernandes nach dem 3:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf am Montag.