​In den vergangenen Jahren sorgte ​Robert Lewandowski durch häufige Wechselgedanken immer wieder für Unruhe. Aktuell fühlt sich der Angreifer beim ​FC Bayern München aber wieder pudelwohl und kann sich auf die Rückendeckung der Klub-Bosse verlassen. Anstatt bei einem anderen Spitzenklub anzuheuern, wird nun sogar darüber diskutiert, das aktuelle Arbeitspapier weiter auszuweiten.


Bis dato ist der 30-Jährige noch bis 2021 vertraglich an den deutschen Rekordmeister gebunden. Im vergangenen Sommer hatte der Mittelstürmer noch öffentlich mit einem Wechsel zu Real Madrid kokettiert, die Klub-Bosse legten jedoch ein Veto ein. Zuvor hatte sich der polnische Nationalspieler nicht ausreichend wertgeschätzt gefühlt. Spätestens in der Ergebnis-Krise im vergangenen Herbst wurde der Angreifer jedoch mit noch mehr Verantwortung ausgestattet und er zeigte sich fortan gewohnt treffsicher.

Robert Lewandowski

Robert Lewandowski wirkt derzeit sichtlich gelöst



So gelangen dem Torjäger am vergangenen Samstag beim 6:0-Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg zwei Treffer. Mit nunmehr 17 Toren belegt der Goalgetter somit auch in der Torjägerliste der Bundesliga standesgemäß den ersten Platz. Nicht nur Klub-Boss ​Karl Heinz-Rummenigge ist daher mit der Entwicklung der letzten Monate mehr als zufrieden und hofft auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.


So betonte der 63-Jährige unlängst gegenüber dem kicker, dass er sich durchaus vorstellen könnte, dass Lewandowski über 2021 hinaus beim FC Bayern bleiben wird. Dabei soll angeblich eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2023 im Raum stehen. Dabei soll es sich - Stand jetzt - freilich nur um Gedankenspiele handeln, die Einschätzung hinsichtlich der Bedeutung der Bayern-Angreifers ist jedoch eindeutig. Schließlich bezeichnete auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß seinen Schützling als "unersätzlich".


Auch der Spieler selbst, wirkte zuletzt sehr zufrieden und bestätigte diesen Eindruck nun in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Selbst ein Karriereende bei den Münchnern, schloss der Pole dabei nicht aus. "Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Alles läuft hier sehr gut, ich fühle mich wohl und bin zufrieden, die Kommunikation untereinander ist gut", so der ehemalige Dortmunder.

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Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge wissen, was sie an ihrem Stürmer haben



An ein baldiges Ende seiner Profikarriere verschwendet der Rechtsfuß aktuell aber eigentlich kaum einen Gedanken, schließlich könne er nach eigenen Aussagen noch "fünf bis sieben Jahre auf höchstem Level spielen". Die Bayern bezeichnete Lewandowski als einen der größten Klubs der Welt. "Bayern gehört weiterhin zu den Top Vier Europas. Da denke ich nicht an andere Dinge", so der fokussierte Offensivspieler. 


Dass die Münchner auf ihrer Jagd nach Titeln womöglich neben Lewandowsi oder zumindest als dessen Back-up einen weiteren Angreifer verpflichten sollten, sieht der Superstar nicht unbedingt gegeben. "Wir haben auch jetzt schon Möglichkeiten, um mir eine Pause zu geben, mit Thomas Müller und Serge Gnabry. Sie können beide auch in der Spitze spielen", so der Mittelstürmer. Allzu viele Auszeiten benötige er aber ohnehin nicht. Vielmehr habe er in der Vergangenheit das Gefühl gehabt, dass zu viele Pausen ihn aus dem Rhythmus gebracht hatten.