​Der ​FC Bayern München profitierte in den vergangen Wochen von der Schwächephase des BVB und konnte in der Bundesliga nach Punkten gleichziehen. Auch in der Champions League haben die Münchner nach einem 0:0-Unentschieden im Hinspiel beim ​FC Liverpool noch gute Karten. Laut BILD-Informationen muss Trainer Niko Kovac im Rückspiel jedoch ohne ​Kingsley Coman auskommen.


Der 22-jährige Flügelflitzer gilt eigentlich als größter Hoffnungsträger in der Offensive der Bayern. Sein volles Potenzial konnte der Franzose aber auch in dieser Saison noch nicht dauerhaft entfalten, da der Youngster immer wieder von langwierigen Verletzungen ausgebremst wurde. So fiel der 15-fache französische Nationalspieler bereits zu Saisonbeginn mit einem Syndesmosebandriss aus und konnte erst am 13. Spieltag gegen Bremen sein erstes Ligaspiel bestreiten.

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Kingsley Coman ist nicht gerade vom Glück verfolgt



Am 23. Spieltag folgte dann der nächste Schock für den Linksaußen. Nur neun Minuten nach seiner Einwechslung musste der Offensivspieler beim 1:0-Erfolg gegen Hertha BSC den Rasen wieder verlassen. Bei der darauffolgenden Untersuchung wurde bei dem Angreifer ein Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel diagnostiziert. Die erneute Verletzung des Superstars kommt für den deutschen Rekordmeister zur absoluten Unzeit, steht doch bereits am kommenden Mittwoch das mit Spannung erwartete Champions-League-Rückspiel gegen den FC Liverpool an.


Beim 0:0-Remis im Hinspiel hatte der Flügelspezialist noch in der Startelf gestanden und machte, wie im Grunde alle Bayern-Akteure, ein prima Spiel. Zuletzt machten sich die Anhänger des FCB Hoffnungen, dass der gebürtige Pariser rechtzeitig zum erneuten Gipfeltreffen in der Königsklasse wieder mit an Bord sein könnte, schließlich wurde der Stürmer unlängst an der Säbener Straße bereits beim leichten Lauftraining gesichtet. Wie die BILD nun aber in Erfahrung gebracht haben will, kommt das Heimspiel gegen die Reds für Coman doch noch etwas zu früh.

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Aktuell kann Kingsley Coman nur individuell trainieren



Beim 5:1-Kantersieg gegen Borussia Mönchengladbach zeigten die Bayern am vergangenen Wochenende aber eindrucksvoll, dass sie aktuell in der Lage sind, den Ausfall ihres Offensivspielers zu kompensieren. Dabei setzte Cheftrainer Niko Kovac auf den Außenbahnen auf Serge Gnabry und Thomas Müller. Die Klopp-Elf ist aber freilich ein anderes Kaliber. Für den kommenden Mittwoch könnte eventuell auch Arjen Robben eine Option sein. Der Niederländer trainierte zuletzt aber nicht mit der Mannschaft, sondern ackerte alleine im Kraftraum.