Wenn am heutigen Dienstagabend das Rückspiel in der Champions League zwischen ​Borussia Dortmund und ​Premier-League-Vertreter Tottenham Hotspur ansteht, haben die Spurs nach dem 3:0 im Hinspiel beste Chancen, weiterzukommen. Dennoch fühlt sich der Trainer der Londoner bei der Vorbereitung auf das Duell benachteiligt.


Der BVB geht mit einer Hypothek von drei Gegentoren ins Rückspiel um das Viertelfinale der Königsklasse. Trotz der komfortablen Ausgangsposition aus Sicht der Spurs ist deren Coach Mauricio Pochettino mächtig sauer auf den Spielplan. Denn während die Schwarz-Gelben bereits Freitag schon gegen den FC Augsburg spielten, mussten die „Lilywhites“ am Samstag gegen Arsenal ran. So konnten Pochettino und seine Mannschaft auch erst am Montag nach Dortmund anreisen, während Favres Mannen bereits eher mit der Vorbereitung auf die Partie beginnen konnten.


Daher sieht Pochettino einen großen Wettbewerbsnachteil in der Ansetzung und im Spielplan. „In dieser Art von Spiel, in der Runde der letzten 16 in der Champions League, ist es wichtig, dass ein Team 24 Stunden mehr Zeit zur Vorbereitung hat. Ich verstehe nicht, dass beide Vereine nicht in der gleichen Situation eintreffen werden. Es ist nicht dasselbe, 24 Stunden mehr oder weniger Zeit zur Vorbereitung auf das Spiel zu haben. Wir hatten keine Zeit, das Team vorzubereiten. Die Spieler müssen sich von einem Derby gegen Arsenal erholen, und jeder weiß, was das bedeutet“, so der Trainer am Montagabend.


Daher appelliert er an die heimische Liga und den Verband in England. „Ich greife niemanden an, aber ich will die gleiche Vorbereitungszeit wie unsere Gegner. Wir brauchen Hilfe von der FA, wir brauchen Hilfe von der Premier League. Es stimmt, dass sie für diese Art von Situation sensibler sein müssen. Es ist bereits schwierig und es wird noch schwieriger werden.“


Schließlich verglich er die Situation noch mit dem französischen Europa-League-Teilnehmer Stade Rennes. „Sie haben ihr Meisterschaftsspiel am Wochenende verschoben, damit sie sich auf das Match mit Arsenal vorbereiten konnten. Ich denke, dass sie in Europa aufmerksamer sind, um ihren Teams zu helfen. Es ist ein Problem, das wir ändern müssen, wenn wir den englischen Vereinen helfen wollen, stärker im Wettbewerb zu sein“, schloss er sein Plädoyer für eine bessere Abstimmung der Spielpläne.