Luca Jovic ist einer der Shooting-Stars der Bundesliga. Mit 15 Treffern führt der 21-Jährige zusammen mit Robert Lewandowski die Torjägerliste an. 2017 wurde der Serbe von Benfica an ​Eintracht Frankfurt ausgeliehen - mit einer anschließenden Kaufoption, deren Preis nun bekannt gegeben wurde.


Jovic ist momentan einer der beliebtesten Stürmer Europas. Nahezu jeder Topklub streckt seine Fühler nach dem Youngster aus, der mit seinen Sturmkollegen Ante Rebic und Sebastian Haller schon 35 Bundesliga-Tore erzielen konnte und damit die Lebensversicherung der Frankfurter ist. Bisher wurde über die Kaufoption des dreifachen Nationalspielers viel spekuliert, doch Eintracht-Sportdirektor Fredi Bobic sorgt bei Sky90 nun für Klarheit. "Es ist weniger als sieben Millionen Euro. Das ist ein guter Deal gewesen", erklärt der 47-Jährige.


Wie lange Jovic in Frankfurt gehalten werden kann, ist noch fraglich, denn Europas Elite steht Schlange bei ihm. Einer der größten Favoriten auf einen Transfer ist laut Sport Bild der ​FC Bayern München. Doch die Eintracht und besonders Bobic sind seit Kovac' Abgang im Sommer zum FCB nicht mehr gut auf den Rekordmeister zu sprechen. "Wenn sie an unseren Spielern interessiert sind, müssen die Bayern aber richtig bluten", sagte Bobic gegenüber der tz zum Thema Jovic und weiter: "Dass sich Vereine mit unseren Spielern beschäftigen, sehe ich an der Scouting-Liste bei jedem Heimspiel. Das ist die Crème de la Crème, die waren vor zwei Jahren noch nicht da." 

Fredi Bobic

Bobic entgeht das Interesse der Topklubs nicht, er möchte Jovic aber dringend halten



So ist zum Beispiel der ​FC Barcelona angeblich Dauergast in der Commerzbank Arena. 14-mal sollen die Katalanen, die auf der Suche nach einem jungen Suarez-Ersatz sind, bereits zu Gast bei einem Spiel der Eintracht gewesen sein. "Das gab es so vor zwei Jahren noch nicht. Da haben die Scouts Frankfurt nur angeflogen, um dann weiterzufliegen", berichtet Bobic bei Sky90 über die aktuelle Situation. Auch ​Manchester City scheint großes Interesse an dem Angreifer zu haben, doch die Skyblues wollen erstmal die Baustellen im Mittelfeld und auf der Außenverteidiger-Position schließen, bevor sie sich mit einem Stürmer beschäftigen.


Die Schmerzgrenze für einen Verkauf wurde bisher bei 50 Millionen Euro gehandelt, doch für Klarheit sorgt der Eintracht-Sportdirektor nicht. "Was weiß ich denn? Das werden wir sehen. Die Summen auf dem Transfermarkt sind doch kaum noch greifbar", so der einstige Nationalspieler. Jovic selbst macht einen Transfer offensichtlich auch von Frankfurts internationalen Ambitionen abhängig. "Ich würde nächste Saison gern hier spielen. Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht los", erklärt der 21-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung.