​Der ​VfB Stuttgart empfängt am Sonntagnachmittag zuhause ​Hannover 96. Bei dem enorm wichtigen direkten Duell im Abstiegskampf, dürfte Trainer ​Markus Weinzierl an seiner zuletzt überzeugenden Startelf vom Punktgewinn in Bremen festhalten.


So mancher Beobachter vermutete, dass Ron-Robert Zieler den Ausgleichstreffer der Bremer durch Davy Klaassen womöglich hätte vereiteln können. In der zweiten Halbzeit rettete der Deutsche aber seinem Team durch einige starke Reaktionen de facto einen Punkt und bleibt daher weiterhin unumstritten.


Auch gegen die Hannoveraner dürfte der VfB-Coach auf ein variables 3-5-2-System setzen. Die defensive Dreierkette wird dabei aller Voraussicht nach erneut von Winter-Neuzugang Ozan Kabak, Weltmeister Benjamin Pavard und Marc-Oliver Kempf gebildet. Für positive Nachrichten sorgte zuletzt Timo Baumgartl, der seine Gehirnerschütterung überwunden hat und am Wochenende wieder im Kader stehen wird. Ein direktes Comeback in der Anfangself ist aber eher unwahrscheinlich. Auf den Außenbahnen sollen Andreas Beck und Emiliano Insua wieder für die richtige Balance aus Defensive und Offensive sorgen.


In der Mittelfeldzentrale blüht Routinier Gonzalo Castro derzeit endlich auf und daher dürfte Kapitän Christian Gentner auch weiterhin keine Option für die Startelf sein. Dem ehemaligen Dortmunder dürften erneut Santiago Ascacibar und Steven Zuber zur Seite gestellt werden. Fraglich ist noch, ob Daniel Didavi als mögliche Verstärkung der spielerischen Komponente zur Verfügung stehen wird. Der Spielmacher war unter der Woche erkältet und konnte nur eingeschränkt trainieren. 


Im Angriff der Stuttgarter ließ Altmeister Mario Gomez auch gegen Bremen eine hochkarätige Chance liegen, konnte seinen Wert für die Mannschaft jedoch mit der Vorlage zum Führungstreffer untermauern. Der 33-Jährige scheint daher weiterhin im Duell mit Anastasios Donis die Nase vorn zu haben. Neben dem ehemaligen deutschen Nationalspieler soll der flinke Alexander Esswein wirbeln und dabei auch immer wieder auf die Flügel ausweichen. Nicht zurückgreifen kann der VfB weiterhin auf Nicolas Gonzalez, der noch immer eine Rotsperre absitzen muss.


Die vorausichtliche VfB-Aufstellung in der Übersicht:


Zieler - Kempf, Kabak, Pavard - Castro - Zuber, Ascacibar - Insua, Beck - Gomez, Esswein