​Der ​FC Schalke 04 ging als amtierender Vizemeister in die aktuelle Spielzeit. Das Team konnte bislang aber keineswegs an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen. Sportvorstand Christian Heidel erklärte daher unlängst seinen Rücktritt und mit ​Jochen Schneider wurde bereits ein Nachfolger gefunden. Auch der Posten des Sportdirektors soll neu besetzt werden. Dabei kursierten nun Gerüchte um ​Alexander Rosen.


Aktuell steht der 39-Jährige jedoch beim Ligakonkurrenten TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag. Bereits vor über acht Jahren startete Rosen seine Funktionärslaufbahn bei den Kraichgauern und konnte sich vom Leiter der Nachwuchsabteilung bis zum Posten des Direktors Profifußball hocharbeiten. 


Durch seine hervorragende Arbeit bei der TSG konnte sich der gebürtige Augsburger bereits einen exzellenten Ruf erarbeiten und soll daher laut der BILD auch in den Überlegungen der Schalke-Bosse eine Rolle spielen.

Alexander Rosen

Alexander Rosen ist ein Gesicht des Hoffenheimer Erfolgs 



Dem Bericht zufolge imponiert den Königsblauen vor allem das große Verhandlungsgeschick des Kaderplaners, der bei seinem aktuellen Arbeitgeber bereits einige lukrative Deals einfädeln konnte. Dabei gelang es dem Manager mit verhältnismäßig geringen Mitteln ein tatkräftiges Team aus hochveranlagten Spielern zu formen, die schlussendlich mit einem dicken Gewinn verkauft werden könnten. Wenn man bedenkt, dass auch die Knappen aufgrund ihrer Vergangenheit aktuell finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind, würde der TSG-Funktionär dem Traditionsverein gut zu Gesicht stehen.


Rosen ist zwar noch bis 2020 an die Hoffenheimer gebunden, angeblich beinhaltet sein aktuelles Arbeitspapier jedoch einen Ausstiegsklausel. Eine Wechsel zum Revierklub erscheint aktuell aus mehreren Gründen dennoch unwahrscheinlich. 


Zweifelhaft wäre zum einen, ob Rosen sich dem neuen Sportvorstand Schneider wirklich unterordnen würde. Darüberhinaus bekannte sich der Fußballfachmann in der Vergangenheit immer wieder ausdrücklich zu der TSG. "Mich zieht es aktuell nicht weg und mein Vertrag läuft ja noch eineinhalb Jahre. Eine fast zehnjährige Klubzugehörigkeit wischt man nicht einfach weg", so Rosen laut der BILD im Januar. Das Boulevardblatt spekuliert, dass Rosen wahrscheinlich sogar in Hoffenheim verlängert.