Bei ​Eintracht Frankfurt hat Sebastian Rode sein Glück wiedergefunden. Der zentrale Mittelfeldspieler kommt nach schwierigen Jahren beim FC Bayern und Borussia Dortmund mittlerweile wieder regelmäßig zum Einsatz, konnte Adi Hütter schnell von seinen Qualitäten überzeugen und träumt von einem Verbleib bei seinem Ausbildungsverein. Wie die Sport Bild berichtet, könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen.  


​Wenige Tage vor dem Ende der Winter-Transferperiode sicherte sich die Eintracht bis zum Saisonende die Dienste von Rode, der bereits von 2010 bis 2014 in der Commerzbank-Arena auflief und am 21. Januar 2011 beim 0:1 gegen den Hamburger SV debütierte. Nach seinem Durchbruch folgte der Wechsel zum FC Bayern, wo er zwar zum Einsatz kam, jedoch eher zur zweiten Garde gehörte und daher nur zwei Jahre später sein Glück bei Borussia Dortmund probierte.


Nach zahlreichen Verletzungen, die ihn über die gesamte vergangene Saison außer Gefecht setzten, endete die Zeit beim BVB allerdings nach nur 22 Einsätzen. Bei der Eintracht steht er nun wöchentlich auf dem Platz, zählte auf Anhieb zu den Schlüsselspielern und fühlt sich pudelwohl. Vor wenigen Wochen äußerte er dementsprechend im Gespräch mit der FAZ den Wunsch, im Sommer nicht nach Dortmund zurückzukehren: "Es wäre eine schöne Sache, wenn am Ende des Tages beide Seiten positiv aus dem Ausleihgeschäft herausgehen und angedacht ist, mich hier zu behalten."

Sebastian Rode,Martin Harnik

   Kann wieder lachen: Rode (l.) ist seit seiner Rückkehr zu Eintracht Frankfurt glücklich



Dafür müsse er sich "in den kommenden Monaten weiter beweisen und die Eintracht von mir überzeugen", doch dabei ist er auf einem guten Weg. Sport-Vorstand Fredi Bobic lobte den 28-Jährigen im Interview mit der WAZ für seine sportlichen Qualitäten auf dem Platz sowie seine Führungsqualitäten außerhalb des Spielfeldes, auch Trainer Adi Hütter ist begeistert von Rode, den er laut Sport Bild als "wertvollen Mittelfeldspieler" bezeichnete. 


Zwar müsse Rode noch lernen, sein Tempo zu drosseln und sich nur langsam an die volle Distanz von 90 Minuten herantasten, doch einer weiteren gemeinsamen Zukunft steht wohl nichts im Wege. Wie das Blatt weiter berichtet, wolle die Eintracht im Sommer die endgültige Rückkehr perfekt machen. Im Raum stehe ein niedriger, einstelliger Millionenbetrag, der für Verein und Spieler in einer Win-win-Situation münden würde.