​Die Verantwortlichen des ​FC Bayern München haben für den kommenden Sommer eine große Transferoffensive angekündigt. Präsident Uli Hoeneß ließ vor wenigen Tagen verlauten, dass der deutsche Rekordmeister bereits ​einige Transfers perfekt gemacht hat. Medienberichten zufolge soll sich der Tabellenzweite mit Lucas Hernandez und Timo Werner über einen Wechsel einig sein.


"Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison", ​erklärte Hoeneß am vergangenen Sonntag im Sport1-Doppelpass. In den Medien wird seither fleißig über potenzielle Neuzugänge spekuliert. Werner (​RB Leipzig) und Hernandez (Atletico Madrid) zählen dabei zum engeren Kandidatenkreis. Laut Informationen der Sport Bild hat sich der FC Bayern mit beiden Spielern auf einen Wechsel geeinigt. 


​Hernandez, der bereits im Winter als heißer Wechselkandidat galt, kann Atletico dank einer Ausstiegsklausel für die festgeschriebene Ablöse von 85 Millionen Euro verlassen. Der Verteidiger würde damit als mit Abstand teuerster Neuzugang in die Vereinsgeschichte eingehen. Diesen Status hat derzeit Corentin Tolisso inne. Der Franzose wurde im Sommer 2017 für 41,5 Millionen Euro Ablöse von Olympique Lyon verpflichtet. 

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Wurde bei Atletico Madrid ausgebildet: Lucas Hernandez



Neben dem Weltmeister hat der FC Bayern angeblich auch Werner an der Angel. Demnach sind sich die Münchner mit dessen Berater Karlheinz Förster handelseinig. Offen sei allerdings, wann der Nationalspieler in die bayerische Landeshauptstadt wechselt. Der Vertrag des Angreifers läuft im Sommer 2020 aus. Die Leipziger Verantwortlichen haben bereits mehrmals betont, dass sie den 22-Jährigen keinesfalls ablösefrei gehen lassen. 


Folglich müsste der Stürmer nach der laufenden Saison verkauft werden, was dem deutschen Rekordmeister bei den Verhandlungen sicherlich in die Karten spielt. Der Sport Bild zufolge beschäftigen sich die Bayern auch weiterhin mit ​Kai Havertz (​Bayer 04 Leverkusen) und Callum Hudson-Odoi (​FC Chelsea). ​Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen) und Nicolas Pepé (LOSC Lille) sind angeblich Alternativen zum Chelsea-Eigengewächs.