Gareth Bale,Francisco Roman Alarcon alias Isco

Prominente Warteliste: Diese 10 Top-Stars sind aktuell nur noch Reservisten

Das Fußball-Business ist knallhart. Noch vor wenigen Monaten von Jedermann gefeiert, sind selbst absolute Weltstars nicht davor gefeilt, im internen Konkurrenzkampf plötzlich unterlegen zu sein und sich auf der Ersatzbank wiederzufinden. Dabei können sowohl Verletzungen, Formschwächen, aber auch angespannte Beziehungen zum jeweiligen Cheftrainer eine Rolle spielen.

1. Mesut Özil - FC Arsenal

Mesut Özil hat über Jahre hinweg das Spiel des FC Arsenal maßgeblich bestimmt. Dabei verzückte der Edeltechniker die Fans der Gunners vor allem durch seine tödlichen Pässe in die Schnittstellen der gegnerischen Defensive. Unter Trainer Unai Emery hat der ehemalige deutsche Nationalspieler jedoch einen schweren Stand und kam in der Premier League in dieser Spielzeit nur auf 15 von möglichen 27 Einsätzen.

2. Isco - Real Madrid

Der Kader von Real Madrid ist auch nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo noch immer mit jeder Menge Weltstars gespickt. Somit müssen auf der Ersatzbank der Königlichen auch echte Superstars Platz nehmen. Zuletzt erwischte es dabei immer häufiger auch Spielmacher Isco. Der Spanier soll sich angeblich mit seinem Coach Santiago Solari überworfen haben.

3. Gareth Bale - Real Madrid

Auch das Verhältnis zwischen Gareth Bale und Coach Santiago Solari gilt als äußerst angespannt. Der Waliser kam bei den Madrilenen für seinen Geschmack viel zu häufig nur von der Bank und trat eher durch Undiszipliniertheiten in Erscheinung. So soll er sich etwa beim letzten Ligaspiel nur äußerst unmotiviert warm gemacht haben. Am Ende wurde der Superstar nach seiner späten Einwechslung durch einen verwandelten Elfmeter zwar noch zum Matchwinner, eine Einsatzgarantie für die kommenden Wochen sollte man daraus aber nicht ableiten.

4. Jerome Boateng - FC Bayern München

Jerome Boateng büßte in den vergangenen Monaten nicht nur in der deutschen Nationalmannschaft einiges an Kredit ein. Der Innenverteidiger strahlt längst nicht mehr die Souveränität alter Tage aus und muss sich daher auch bei den Bayern mit dem Status als Back-up für die vorerst gesetzten Innenverteidiger Niklas Süle und Mats Hummels abfinden.

5. Alexis Sanchez - Manchester United

Seit seinem Wechsel im Sommer 2018 vom FC Arsenal zu den Red Devils ist Alexis Sanchez einer der Topverdiener in der Premier League. Bislang zahlte sich die Investition für United aber nicht wirklich aus. So wurde der Chilene immer wieder von Verletzungen ausgebremst und ist auch unter dem neuen Coach Ole Gunnar Solskjaer zumeist nur Edeljoker.

6. Kevin-Prince Boateng - FC Barcelona

Kevin Prince-Boateng sorgte im Januar mit seinem Wechsel zum FC Barcelona für die größte Überraschung der Winter-Transferperiode. Dabei musste der mittlerweile 31-Jährige damit rechnen, dass er bei den Katalanen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Dass er in der Rückrunde in La Liga bislang nur ein einziges Mal zum Einsatz kam, dürfte dem ehrgeizigen Mittelfeldspieler dennoch nicht wirklich schmecken,

7. Emre Can - Juventus Turin

Emre Can konnte sich bei Juventus Turin bereits durchaus einen Namen machen und war unter Trainer Massimiliano Allegri lange gesetzt. In der Rückrunde fand sich der deutsche Nationalspieler aber immer häufiger auf der Ersatzbank der Alten Dame wieder. Wer den ehemaligen Leverkusener kennt, weiß, dass er sich mit diesem Status nicht abfinden möchte.

8. Petr Cech - FC Arsenal

Petr Cech ist zweifelsohne einer der besten Keeper, die jemals auf der Insel aktiv waren. Dabei war der Tscheche sowohl früher beim FC Chelsea, als auch bei seinem aktuellen Arbeitgeber FC Arsenal lange unumstritten. Nach einer Verletzung im September 2018, witterte aber Neuzugang Bernd Leno seine Chance und verdrängte den mittlerweile 36-Jährigen dauerhaft auf die Ersatzbank. Der Schlussmann hat sich mit  seiner Rolle im Herbst seiner Karriere aber längst abgefunden und sorgt keineswegs für Unruhen.

9. Olivier Giroud - FC Chelsea

In der Premier League ist Oliver Giroud unter Chelsea-Trainer Maurizio Sarri nur selten die erste Wahl. Seine miese Torquote von einem Treffer bei 665 Einsatzminuten ist auch wahrlich kein überzeugendes Bewerbungsschreiben. Zu allem Überfluss verpflichteten die Blues im Winter mit Gonzalo Higuain einen weiteren prominenten Angreifer.

10. Adrien Rabiot - Paris Saint-Germain

Adrien Rabiot hat es sich mit den Verantwortlichen des französischen Serienmeisters ordentlich verscherzt und spielt daher auch in den Überlegungen von Trainer Thomas Tuchel keine Rolle mehr. Sein letztes Ligaspiel bestritt der Mittelfeldspieler am 5. Dezember 2018 gegen RC Straßburg Alsace.