​Am Sonntagnachmittag muss Eintracht Frankfurt auswärts beim Abstiegskandidaten ​Hannover 96 ran. Nach der ​rauschenden Pokalnacht gegen Schachtar Donezk, die aber auch Körner gekostet hat, könnte Trainer Adi Hütter leichte Anpassungen an seiner Startelf vornehmen.


Im Kasten der Adler ist Kevin Trapp absolut gesetzt. Der deutsche Schlussmann zeichnet sich durch eine starke Strafraumbeherrschung aus und konnte bislang starke 42,9 Prozent der gegnerischen Torchancen vereiteln.


Gegen den ukrainischen Spitzenklub setzte Adi Hütter unter der Woche auf ein 3-4-1-2-System. Auch gegen die Niedersachsen dürfte der Coach an der Erfolgsformel festhalten, auch wenn die Mittelfeld-Anordnung offensiver ausfallen dürfte. Im Abwehrzentrum könnte Kapitän David Abraham eine Auszeit bekommen. Für den Argentinier würde Makoto Hasebe in die Innenverteidiger zurück rutschen. Komplettiert wird die Dreierreihe aller Voraussicht nach durch Martin Hinteregger und Evan N'Dicka.


Ob Hasebe auf seinen angestammten Posten im Abwehrzentrum zurückkehren kann, hängt auch von der Personallage im defensiven Mittelfeld ab. Sebastian Rode könnte seine Wadenprobleme jedoch rechtzeitig hinter sich gelassen haben. Für Gelson Fernandes kommt das Spiel hingegen wohl noch zu früh. Auf den Außenbahnen dürfte erneut kein Weg an Filip Kostic und Danny da Costa vorbeiführen. In der Zentrale sollen Mijat Gacinovic und Jonathan de Guzman für die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive sorgen.


In der Sturmspitze konnten auch beim Spiel unter der Woche wieder einmal Luka Jovic und Sebastien Haller überzeugen. Durchaus denkbar aber, dass gegen die zuletzt äußerst schwachen Hannoveraner Spieler aus der zweiten Reihe eine Chance erhalten. Die Gastgeber auf die leichte Schulter nehmen, wollen die Frankfurter aber definitiv nicht.


Die potenzielle SGE-Formation in der Übersicht:


Trapp - Hinteregger, Hasebe, N'Dicka - Rode - Kostic, de Guzman, Gacinovic, da Costa - Haller, Jovic