Der ​FC Bayern München hat sich offiziell für die Austragung des Champions-League-Finales im Jahre 2021 beworben. Dabei muss sich der deutsche Rekordmeister lediglich gegen einen weiteren Bewerber durchsetzen.


Bereits vorletzte Woche hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter die Bewerbung der Bayern begrüßt. "Ich finde es richtig für München, dass wir uns bewerben. Ich werde die Bewerbung unterstützen. Ob sie erfolgreich ist, werden wir sehen", wird der SPD-Politiker vom kicker zitiert. Zuvor hatte sich der Stadtrat dazu bereit erklärt, der Bewerbung zuzustimmen und sich an den voraussichtlichen Kosten von rund 8,5 Millionen Euro zu beteiligen.

Karl-Heinz Rummenigge

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge trieb die Bewerbung voran


Bis zum Freitag konnten alle interessierten Vereine ihre Bewerbungsunterlagen bei der UEFA einreichen. Wie zuvor bereits vermutet, hielten sich dabei die meisten internationalen Spitzenklubs zurück und so bekundete mit dem russischen Traditionsverein ​Zenit St. Petersburg nur ein weiterer Verein Interesse an der Austragung. Ob die Münchner am Ende den Zuschlag erhalten werden, soll im Mai dieses Jahres offiziell bekanntgegeben werden.


Für die Stadt München hat die Austragung von Endspielen der Königsklasse bereits eine große Tradition. Im Jahre 1993, sowie vier Jahre später fanden im Olympiastadion bereits Endspiele des wichtigsten europäischen Vereinspokals statt. Dabei blieb vor allem das Finale im Jahre 1997 in Erinnerung, dass nach einem 3:1-Sieg gegen Juventus Turin mit ​Borussia Dortmund einen deutschen Sieger fand. 

FBL-CONFED-CUP-OPENING

Das Krestovski-Stadion in St. Petersburg bietet Platz für rund 68.000 Zuschauer


Beim ersten Champions-League-Finale in der neu gebauten Allianz Arena, verloren die Münchner im Jahre 2012 das heiß ersehnte 'Finale dahoam' gegen den FC Chelsea. Neun Jahre später wollen die Münchner einen erneuten Angriff wagen und den Henkelpott vor heimischem Publikum in die Höhe recken.