Aktuell kickt Lukas Podolski an der Seite von Andres Iniesta und David Villa bei Vissel Kobe in Japan. Doch trotz alledem wird der Ex-Nationalspieler immer in Verbindung mit seinem Heimatverein, dem ​1. FC Köln gebracht. Jedoch scheint die Stimmung zwischen Poldi und den Karnevalsverein etwas abgekühlt zu sein.


In einem Gespräch mit dem Kölner Stadtanzeiger erzählt der Kölner von seiner aktuellen Zeit in Japan: "In der letzten Saison war mehr drin, leider ist es nur Platz zehn geworden." Am Ende der laufenden Spielzeit läuft sein Vertrag aus, doch was er danach machen möchte, entscheidet er im Laufe des Jahres. "Ich bin für alles offen, aber es kann auch die letzte Saison sein", berichtet der 33-Jährige. Einen Wechsel in ein weiteres Land, wie zum Beispiel USA, kann sich Podolski ebenfalls vorstellen.


Doch eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nach Köln, wovon einige FC-Anhänger oft geträumt hatten, wird immer unwahrscheinlicher. Grund für einen kleineren Konflikt ist sein Nicht-Erscheinen bei der 70. Geburtstagsfeier des Vereins. "Ich hätte natürlich versucht, nach Köln zu kommen, aber da ich keine persönliche Einladung vom FC-Vorstand bekommen habe, weder einen Brief, noch einen Anruf, hatte sich das für mich dann sowieso erledigt. Vielleicht war mein Kommen einfach unerwünscht", beteuert der Linksfuß. 


In 181 Spielen schoß er 86 Buden für die Domstädter und bereitete 42 weitere vor. Bei den Fans ist er mittlerweile eine Legende, trotzdem gebe es "derzeit wenig Kontakt", sagte Podolsi weiter im Gespräch mit dem Kölner Blatt. Auch deshalb verfolgt er die Spiele seines Ex-Klubs "vielleicht nicht mehr so intensiv wie noch in der letzten Saison in der Bundesliga". 


Doch die Rückkehr ins deutsche Oberhaus wünscht er den Geißböcken natürlich immer noch: "Alles andere als der Aufstieg wäre ja Wahnsinn. Aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft am Ende den Aufstieg auch packt." Der 1. FC Köln steht aktuell auf Rang drei der zweiten Bundesliga. Mit 39 Zählern haben sie einen Punkt Rückstand auf Platz zwei, den direkten Aufstiegsrang und fünf Punkte auf den Tabellenführer Hamburger SV.