​​Bayer-Eigengewächs Kai Havertz wird seit geraumer Zeit mit dem ​FC Bayern München in Verbindung gebracht. Konkretes Interesse am 19-jährigen Offensivspieler hat der deutsche Rekordmeister bislang allerdings noch nicht wirklich signalisiert. Medienberichten zufolge sind sich die Münchner Verantwortlichen noch nicht einig darüber, auf welcher Position der Youngster auflaufen soll.


Mit seinen 19 Jahren zählt Havertz in Leverkusen bereits zu den wichtigsten Leistungsträgern. Das Eigengewächs ist mittlerweile nicht mehr aus dem offensiven Mittelfeld der Werkself wegzudenken. In der laufenden Saison bestritt der gebürtige Aachener 29 Pflichtspiele, in denen er an 18 Treffern (zwölf Tore/sechs Vorlagen) direkt beteiligt war. Laut Informationen der Sport Bild steht das Bayer-Juwel unter anderem beim ​FC Barcelona, Paris Saint-Germain und ​Manchester City auf dem Zettel.


In der vergangenen Woche berichtete das italienische Fußballportal Calciomercato, dass sich auch der ​FC Arsenal um den offensiven Mittelfeldspieler bemüht. Bayer-Geschäftsführer ​Rudi Völler schob einem Wechsel im kommenden Sommer ​zuletzt einen Riegel vor. "Wir haben ihn bis 2022 unter Vertrag. Deswegen können wir sehr ruhig schlafen", erklärte der Sportchef gegenüber Sky Sport. "Kai wird im Sommer definitiv bleiben. Ganz sicher. Er fühlt sich hier wohl. Wir haben noch viel vor mit ihm."

Rudi Voeller

Ist von einem Havertz-Verbleib überzeugt: Leverkusens Sportchef Rudi Völler


Der FC Bayern wird daher wohl erst in der nächsten Saison seine Bemühungen um Havertz intensivieren. Laut kicker-Informationen herrscht beim deutschen Rekordmeister ohnehin noch Unklarheit darüber, für welche Position man den 19-Jährigen einplanen soll. Der Youngster ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann jedoch auch im zentralen und rechten Mittelfeld auflaufen.