​​Eintracht Frankfurt ist in Europa mittlerweile bekannt dafür, die Gästeteams immer mit großartigen Fan-Choreos zu empfangen. Doch im ​Europa-League-Rückspiel gegen Schachtar Donezk ist nochmal ein neues Level in Sachen Choreografie geplant. Der Trainer und die Spieler sind begeistert. 


48.000 Zuschauer passen in die Commerzbank Arena in Frankfurt, maximal zehn Prozent davon sind Gästefans. Der Rest soll an einer gigantischen Choreo teilnehmen, um das Team der Eintracht bei dem Vorhaben, die nächste Runde zu erreichen, bestmöglich zu unterstützen.

"Die Stimmung wird einmal mehr unglaublich sein. Ich habe gerade einen Blick auf die Choreografie erhaschen können, das hat mir gleich einen Adrenalinschub gegeben", spricht Mittelfeldspieler Hasebe über das Vorhaben. 


Bei allen drei Europa-League-Heimspielen haben die Frankfurt-Anhänger sich etwas überlegt, um den Spielern einen besonderen Empfang zu bereiten. „Sie sind das Nonplusultra in der Euro League und haben uns in allen Spielen beflügelt", schwärmt Trainer Adi Hütter von den Zuschauern. Auch Präsident Peter Fischer spornt das Publikum zu Höchstleistungen an. „Ich kenne meine Kurve, ich kenne aber auch die Haupttribüne und die Gegengerade. Gegen Donezk muss das ganze Oval eine Kurve sein. Das ist es, was wir brauchen. Wenn wir nicht von der ersten Sekunde an Starkstrom haben, dann wird es für uns ganz schwer", beschreibt der 62-Jährige die Fans. 

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Träumt von Erfolgen mit Frankfurt und beschwört dafür die Fans: Präsident Peter Fischer


Im Hinspiel in Donezk mussten sich die Adler trotz zweimaliger Führung und Überzahl mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben. Donezk ist ein schwerer  Gegner und ein Team mit viel internationaler Erfahrung, weshalb die Unterstützung der Anhänger mehr denn je gefragt ist. Die Schachtar-Bosse wollen nur in eine Richtung: „Die Verantwortlichen haben ganz eindeutig gesagt: 'Schade für euch, ihr seid echt toll. Aber wir sind auf dem Weg nach Baku. Wir wollen ins Finale und dort gewinnen.' Das ist mal 'ne klare Ansagen von ihnen", erzählt Peter Fischer. Doch mit sechs Siegen aus sechs Gruppenspielen gegen Teams, wie Lazio Rom und Olympique Marseille, braucht die Eintracht sich nicht zu verstecken.