Als Königstransfer schlug Alassane Plea zu Saisonbeginn bei ​Borussia Mönchengladbach voll ein. Nun aber schwächelt der Franzose seit einigen Wochen, zuletzt wurde er in Frankfurt nur eingewechselt. Dieter Hecking hat Geduld mit seinem Goalgetter, fordert aber eine Steigerung von ihm.


Mit acht Toren und drei Assists an den ersten elf Spieltagen der Saison konnte Alassane Plea nur als Volltreffer auf dem Transfermarkt bezeichnet werden. Es dürfte wohltuender Balsam auf die Sportdirektorseele von Max Eberl gewesen sein, der in der Vergangenheit mit Stürmern kein ganz so glückliches Händchen hatte, wie man es sonst vom 45-Jährigen gewohnt war. Plea aber schlug direkt voll ein.


Seit dem Dreierpack gegen Werder Bremen am 11. Spieltag aber klemmt der Abzug beim Franzosen etwas. Denn seither kamen nur noch zwei Treffer hinzu. Zwar unter anderem der Siegtreffer gegen Bayer Leverkusen zum Rückrundenauftakt, doch die Ausbeute ist deutlich zurückgegangen. VfL-Coach Hecking hat Verständnis für die Entwicklung. „Es war eine außergewöhnliche Quote zu Beginn“, so der Trainer in der Sport Bild. „Wir wussten, dass er das nicht halten kann – auch wenn wir es uns gewünscht hätten.“

Alassane Plea

Doch bei allem Verständnis für die Situation von Plea erhöht Hecking nun erstmals ein wenig den Druck auf seinen Angreifer: „Er muss jetzt einen Weg finden!“ Aufgrund des Formtiefs wurde er gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag beim 1:1 in der Commerzbank Arena erst in der 67. Minute eingewechselt. Damit stand er erstmals nicht in der Startelf in der Rückrunde.


Plea selbst bleibt gelassen. „Ich spüre auf dem Platz keinen Druck, weil alle erwarten, dass ich Tore schieße. Ich weiß, dass in Gladbach alle hinter mir stehen und dass es auch andere Dinge gibt, die ich für die Mannschaft beisteuern kann. Aber klar: Als Stürmer will man immer Tore machen. Ich auch“, so der 25-Jährige. 


Am Samstag hat die Borussia die Wölfe aus der Autostadt zu Gast. Im Hinspiel traf Plea gegen den ​VfL Wolfsburg. Vielleicht ein gutes Vorzeichen vor dem Duell im Borussia-Park.