​FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich offenbar bereits mit Oliver Kahn getroffen, um dessen mögliche Rolle als Vorstand beim Rekordmeister auszuloten. Mit am Verhandlungstisch saß wohl auch Herbert Hainer, stellvertretender Aufsichtsratschef von Bayern München und Ex-Adidas-Chef. 


Nach Informationen der Sport Bild deutet alles daraufhin hin, dass ​Oliver Kahn künftig das Vorstandsamt beim FC Bayern München übernehmen wird. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2020 könnte der Ex-Torwart seinen Job beginnen. Im Sommer 2019 könnte Vollzug gemeldet werden. 


Wie die Sport Bild zuletzt erfuhr, traf sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß schon mit Kahn. Offenbar war der stellvertretende Aufsichtsratschef der Bayern und Ex-Adidas-Boss Herbert Hainer beim Treffen dabei. Als Matthias Sammer 2012 zum Sportvorstand der Bayern ernannt wurde, hatte Hainer Hoeneß ebenfalls bei den Gesprächen begleitet. 

Nach wie vor will Hoeneß aber noch keine Neuigkeiten in der Causa Kahn verraten: "Es kann noch nichts beschlossen sein, wenn der Aufsichtsrat davon nichts weiß. Und dieser muss so eine wichtige Entscheidung bei voller Mannschaftsstärke mit allen neun Gremiumsmitgliedern absegnen", sagte der 67-Jährige. 


In der Anfangsphase soll sich Kahn an der Seite des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge einarbeiten, bevor er langfristig den Chefposten übernehmen soll. Zuletzt kursierten des Weiteren immer wieder auch Gerüchte, wonach der FC Bayern versucht, Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl an die Säbener Straße zu locken. Kahn und Eberl könnten dann eine neue Doppelspitze bilden, allerdings auf Kosten des derzeitigen Sportdirektors Hasan Salihamidzic.