​Bayer 04 Leverkusen ist unter Peter Bosz aktuell die Mannschaft der Stunde und liebäugelt wieder mit der Champions League. ​Kai Havertz ist auch unter dem Niederländer absolut gesetzt und spielte sich längst auf den Wunschzettel von mehreren Spitzenklubs. Geschäftsführer Sport ​Rudi Völler schob allen Wechselgerüchten jedoch endgültig einen Riegel vor.


Unter Ex-Coach Heiko Herrlich taten sich die Leverkusener in der ersten Saisonhälfte oft sehr schwer und konnten ihr volles Potenzial nur selten entfalten. Doch bereits damals war Havertz der einzige Lichtblick und ging trotz seines jugendlichen Alters von gerade einmal 19 Jahren häufig mit gutem Beispiel voran. Kein Wunder also, dass der Shootingstar auch über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

So sollen laut der Sport BILD bereits die Schwergewichte FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Manchester City und Real Madrid ihr Interesse an dem zweifachen deutschen Nationalspieler bekundet haben. Dass der Mittelfeldspieler auf dem Radar dieser Klubs aufgetaucht ist, schmeichelt nicht nur dem gebürtigen Aachener sehr, auch Rudi Voller ist sichtlich stolz auf seinen Schützling. "Wir sind froh, dass wir so einen Jungen hier ausgebildet haben", so der ehemalige Trainer gegenüber dem Sender Sky Sports


Im gleichen Atemzug legte der erfahrene Funktionär jedoch auch Wert darauf, festzuhalten, dass ein baldiger Abgang des umworbenen Offensivspielers überhaupt kein Thema sei. Dabei verwies der 58-Jährige auf den noch bis 2022 datierten Vertrag des Youngsters und zeigte sich daher von den angeblichen Abwerbungsversuchen wenig beeindruckt. "Kai wird im Sommer definitiv bleiben. Ganz sicher. Er fühlt sich hier wohl. Wir haben noch viel vor mit ihm", so die unmissverständliche Aussage des Sportchefs.

Rudi Voeller

Rudi Völler machte den Standpunkt von Bayer deutlich



Die Sport BILD hatte zuletzt berichtet, dass der ehrgeizige Profi im Falle eines Verpassen der internationalen Ränge über einen Abgang nachdenken würde. Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Werkself auch im kommenden Jahr international vertreten sein wird. Dass Bayer finanziell dennoch auf den einen oder anderen Abgang angewiesen ist, räumte auch Völler ein. Havertz sei von diesem Grundsatz aber definitiv ausgeklammert und daher können sich die Anhänger noch auf viele spektakuläre Aktionen ihres Lieblings freuen.