Nachdem bekannt wurde, dass RB Leipzig an einer Verpflichtung des 17-jährigen Lucien Agoume vom französischen Zweitligisten FC Sochaux-Montbéliard interessiert sein soll, meldete sich nun dessen Berater Djibril Niang zu Wort. Demzufolge bestehe "echtes Interesse" seitens des Bundesligisten, von einer Einigung könne allerdings noch keine Rede sein.


So berichtete beispielsweise die Bild am Freitagabend,  dass die Gespräche zwischen den Leipzigern und Agoume, der mit 16 Jahren und 316 Tagen in der französischen Ligue 2 debütierte, "weit fortgeschritten" seien. Demnach werde eine Ablösesumme über fünf Millionen Euro fällig, zudem verlange die Familie des Spielers ein Handgeld über 1,5 Millionen Euro.

Agoume, der bereits mit zwölf Jahren für die U17-Mannschaft des französischen Zweitligisten spielte, gilt nach den Verpflichtungen von Ibrahima Konaté, Dayot Upamecano oder Jean-Kevin Augustin als das nächste Talent, das in Leipzig den nächsten Schritt machen soll. Der 1,85 Meter große Mittelfeldspieler, der als Achter sowie Zehner eingesetzt werden kann, gilt als körperlich robust, passsicher und technisch versiert. 

Allerdings behauptete Niang noch vor wenigen Wochen gegenüber dem Radiosender France Bleu Belfort Montbéliard: "Die aktuelle Konstellation legt nahe, dass es mit Blick auf seine Karriere interessant sein könnte, den Kontrakt in Sochaux auszuweiten." 


Nach den jüngsten Berichterstattungen bestätigte er das Interesse der Leipziger, betonte jedoch: "Wir sind überhaupt nicht in der Nähe einer Einigung." Der Bild zufolge sollen Sportdirektor Ralf Rangnick und Koordinator Jochen Schneider zeitnah nach Sochaux reisen, um den Transfer perfekt zu machen. Allerdings scheint es so, als sei der Weg bis dahin noch etwas länger.