Marco Rose, Trainer von Red Bull Salzburg, ist als Nachfolger für Julian Nagelsmann bei der​ TSG Hoffenheim auserkoren. Laut verschiedener Medienberichte soll mit dem Coach auch bereits alles klar sein, dennoch zögert der 42-Jährige. Grund dafür sind weitere Angebote, unter anderem aus der Bundesliga.


In der Winterpause wollte man in Hoffenheim den Nachfolger für Julian Nagelsmann präsentieren, der in der kommenden Saison auf der Bank von ​RB Leipzig sitzen wird. Mit Marco Rose vom anderen Klub aus Fuschl am See steht man dem Vernehmen nach bereits kurz vor dessen Unterschrift, nun aber zögert der Coach des österreichischen Serienmeisters.


Der Grund dafür ist, dass Rose sehr begehrt ist auf dem internationalen Markt. So sollen laut Informationen des Springer-Konzerns auch Manchester United und diverse Bundesligavereine an einer Verpflichtung des 42-Jährigen interessiert sein. Die Red Devils denken ernsthaft darüber nach, Rose als Cheftrainer nach der Saison zu verpflichten, damit er Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer beerbt.


Und auch in der Bundesliga scheinen sich weitere Vereine als bloß die Kraichgauer für den gebürtigen Leipziger zu interessieren. So heißt es, dass auch der VfL Wolfsburg ein genaues Auge auf Rose geworfen hat, in der Autostadt läuft im Sommer der Vertrag von Bruno Labbadia aus. Vertragsgespräche sind dort komischerweise erst im April angesetzt, es klingt schwer nach dem Ende von Labbadia bei den Wölfen.


Neben dem VfL ist angeblich auch der FC Schalke 04 im Rennen. Dort will man das letztliche Ergebnis der Saison mit Domenico Tedesco abwarten, Rose soll auch hier als Nachfolger im Gespräch sein. Aktuell steht Schalke nach der Vizemeisterschaft in der letzten Saison von allen Zielen abgeschlagen auf Rang 14 mit 22 Punkten nach 21 Spielen.


Daher zögert Rose noch mit der finalen Unterschrift in Sinsheim, auch ihm ist das gesteigerte Interesse an seiner Person nicht verborgen geblieben. So scheint er sich die Möglichkeit offen halten zu wollen, alle Angebote im Blick zu behalten und zu sondieren. Es bleibt abzuwarten, wer am Ende von allen Beteiligten zu hoch pokert und wo Rose am Ende landen wird.