​Beim ​FC Bayern München laufen im Hintergrund die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Im Sommer wollen die Verantwortlichen den personellen Umbruch weiter vorantreiben. Ein Verkauf von Javi Martinez steht Medienberichten zufolge nicht zur Debatte.


Ende August 2012 sicherte sich ​der deutsche Rekordmeister die Dienste von Martinez. 40 Millionen Euro Ablöse überwiesen die Bayern für den defensiven Mittelfeldspieler an Athletic Bilbao. Der spanische Erstligist hat sich zuletzt ​mit einer Rückholaktion des 30-Jährigen beschäftigt. 


Mit ​Paris Saint-Germain zeigte im Januar ein weiterer Klub Interesse am Spanier, der mit seiner Rolle unter Cheftrainer Niko Kovac nicht wirklich zufrieden sein soll. Wie die tz und die Bild-Zeitung übereinstimmend berichten, hat Martinez deshalb in der vergangenen Woche das Gespräch mit den Klubbossen gesucht, um mit ihnen über seine Zukunft zu sprechen.

​​Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge soll dem Defensivspieler dabei mitgeteilt haben, dass er für die kommende Saison fest eingeplant ist. Ein Wechsel im Sommer wäre damit vom Tisch. Im April/Mai 2020 wird angeblich entschieden, ob der bis 2021 laufende Vertrag noch einmal verlängert oder ob der Rechtsfuß verkauft wird. 


Trotz des Verbleibs von Martinez hält der FC Bayern laut Bild-Informationen nach einem spielstarken Sechser Ausschau. Renato Sanches hingegen scheint in den Planungen keine große Rolle mehr zu spielen. Sollte ein weiterer Spieler für die Zentrale verpflichtet werden, wird der Europameister wohl seine Koffer packen.