​Weltmeister ​Bastian Schweinsteiger hat im November seinen Vertrag bei Chicago Fire um ein Jahr ​bis Ende 2019 verlängert. Anfang März startet der Ex-Bayern-Profi mit dem US-amerikanischen Klub in seine dritte MLS-Saison. Konkrete Pläne, wie es nach der kommenden Spielzeit weitergeht, hat der 34-Jährige scheinbar noch nicht. In einem Interview ließ der 121-fache Nationalspieler offen, ob er irgendwann zum deutschen Rekordmeister zurückkehren wird.


17 Jahre lang lief Schweinsteiger für den ​FC Bayern München auf, ehe er im Sommer 2015 zu ​Manchester United wechselte. Bei den Red Devils wurde der Mittelfeldspieler allerdings nicht wirklich glücklich. Im März 2017 brach der Weltmeister seine Zelte beim englischen Rekordmeister ab und wagte den Sprung in die USA, wo er sich Chicago Fire anschloss. 


Für den Erstligisten bestritt der ehemalige Nationalspieler seither 61 Pflichtspiele, in denen er sieben Treffer erzielte und acht weitere vorbereitete. Die letzte Saison schloss Chicago Fire als Tabellenzehnter ab.

Bastian Schweinsteiger

Wurde bei seinem Abschiedsspiel im August frenetisch gefeiert: Bastian Schweinsteiger



Für die neue Spielzeit hat sich der Routinier einiges vorgenommen. "Wir hoffen, dass wir in dieser Saison die Großen schlagen können. Wir haben eine ähnliche Einstellung wie Atlético Madrid: leidenschaftlich, aggressiv und unbequem", erklärte der "Fußballgott" im Interview mit der spanischen Sportzeitung Marca


In Chicago stehe er "nicht so im Fokus der Menschen. Deshalb haben wir uns auch für die USA entschieden", wird Schweinsteiger von der Sport Bild zitiert. "Dort ist es einfacher, auf der Straße spazieren zu gehen."

Pläne für seine Zeit nach der aktiven Laufbahn stellt der Weltmeister derzeit hinten an. "Im Moment sehe ich mich immer noch als Fußballer auf dem Rasen", gab der Rechtsfuß zu Protokoll. Eine Rückkehr nach München nach seinem Karriereende schloss Schweinsteiger nicht aus. "Alles ist möglich", so der 34-Jährige. "Ich weiß nicht, was in Zukunft passieren wird."

 

Eine Trainer-Karriere strebt der Mittelfeldspieler offenbar nicht an: "Ich sehe mich nicht in dieser Rolle. Trainer werden überall entlassen, egal, wie groß ihr Name ist. Aber man weiß nie, was die Zukunft bringen wird.“