Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es am Dienstagabend zu einem richtigen Klassiker. ​Borussia Dortmund empfängt den sechsfachen DFB-Pokal-Sieger ​Werder Bremen. Spannung ist in jedem Fall geboten und für die Mannschaft von der Weser gilt es, sich gegen den schweren Gegner für das Viertelfinale zu qualifizieren.


Dabei kann Werder-Trainer Florian Kohfeldt auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Bei der Frage nach der Aufstellung hat er somit großen Spielraum. So wäre auch eine Dreierkette denkbar, die durch ein massives Mittelfeld verstärkt wird. Allerdings gibt es vor allem gegen die spielstarken Dortmunder wenig Gründe, sich vom zuletzt bewährten 4-3-3-System zu lösen.


Im Tor steht natürlich die unangefochtene Nummer Eins Jiri Pavlenka. Als eine der wenigen Konstanten sicherte er den Bremern schon so manchen Punkt und wird auch gegen Dortmund viel Verantwortung tragen.


Wenn man von einer Viererkette ausgeht, dann kann man auch mit den selben Akteuren rechnen, die schon beim 1:1 gegen den ​1.FC Nürnberg am ​Samstag aufliefen. Namentlich wären das dann die beiden Innenverteidiger Niklas Moisander, sowie Milos Veljkovic und Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson auf den Außen. Die Abwehrreihe machte ihren Job gegen die Nürnberger solide, ließ aber im entscheidenden Moment eine Lücke zu.


Im Mittelfeld stellt sich für Kohfeldt dann wiederum die Frage, für welchen Sechser er sich entscheiden soll. Denkbar ist die Variante mit Nuri Sahin, der auch schon am Wochenende auflief. Allerdings lieferte er keine wirklich souveräne Vorstellung ab und könnte vom deutlichen kämpferischeren Philipp Bargfrede ersetzt werden, der für den Pokalfight auch etwas mehr Mentalität und defensive Stabilität mitbringen dürfte.


Vor ihm sind die beiden Achter Davy Klaassen und Maximilian Eggestein gesetzt. Das laufstarke Duo ist das perfekte Bindeglied zwischen Angriff und Defensive. Im Duell mit dem stark besetzten Dortmunder-Mittelfeld muss allerdings eine sehr konzentrierte Leistung her, um dagegenhalten zu können. 


Im Sturm wird Kohfeldt wahrscheinlich auf Erfahrung setzen. Das würde bedeuten, dass er die Flügelpositionen mit Martin Harnik und Milot Rashica besetzen könnte. Auch eine Besetzung mit Yuya Osako wäre möglich. Der Japaner verlor das Finale im Asien Cup und würde wieder zur Verfügung stehen. 


Als Kapitän wird erneut Max Kruse auflaufen. Im Sturmzentrum sorgt er immer wieder für Gefahr und kann in solchen Spielen den Unterschied machen. Auf der Bank hat Kohfeldt dann noch Alternativen wie Josh Sargent, oder auch den Rekord-Stürmer schlechthin, Claudio Pizarro. Dass der Peruaner DFB-Pokal kann, hat er schon oft bewiesen.


Die mögliche Startelf im Überblick: