Der ​FC Liverpool wird weiterhin auf Joe Gomez verzichten müssen. Der Heilungsprozess des Abwehrspielers, der im Dezember gegen den FC Burnley einen Beinbruch erlitt, verläuft laut Trainer Jürgen Klopp nicht wie erwartet.


Zum Ende des vergangenen Jahres gingen Jürgen Klopp die Innenverteidiger aus. Joel Matip fehlte aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs bis Anfang Januar, Dejan Lovren fehlt aufgrund von Problemen an der Achillessehne seit drei Wochen und wird womöglich auch die kommende Partie gegen West Ham United verpassen.


Am gravierendsten ist jedoch die Verletzung von Joe Gomez, der zu Saisonbeginn das Innenverteidiger-Duo mit Abwehrchef Virgil van Dijk bildete. Der englische Nationalspieler erlitt im Zweikampf mit Burnley-Kapitän Ben Mee einen Beinbruch und sollte zunächst sechs Wochen ausfallen. Allerdings wird er noch länger fehlen, wie Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz am Samstag erklärte.

"Es verläuft nicht so wie wir es uns vorgestellt haben. Er benötigt mehr Zeit. Wir werden genau sehen, wie wir vorgehen werden", wird der 51-Jährige auf der ​vereinseigenen Website zitiert. "Es gab verschiedene Momente, in denen wir dachten, wir könnten dies oder das tun. Es wird Zeit brauchen."


Auch das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Bayern am 19. Februar sei "kein realistisches Ziel" für den 21-Jährigen. Wie Klopp ebenfalls erklärte, droht möglicherweise eine Operation, die die Ausfallzeit noch einmal verlängern dürfte: "Ich weiß es nicht, wir werden sehen. Es ist durchaus möglich."

Da van Dijk aufgrund zu vieler Gelber Karten für die Partie gegen die Münchner Bayern gesperrt ist, wird Klopp aller Voraussicht nach auf Matip und Lovren in der Innenverteidigung setzen müssen. Für die 'Reds' ein doppelter Rückschlag, schließlich blieb die Mannschaft mit dem Gespann van Dijk-Gomez in neun Pflichtspielen ohne Gegentor.