Am Donnerstagabend schloss in den großen europäischen Ligen das Wintertransferfenster. ​Dem ​SC Freiburg gelang zuvor mit der Rückholaktion von ​Vincenzo Grifo auf Leihbasis eine echter Coup. Da die Wintertransferperiode in der Schweiz noch bis zum 15. Februar aktiv bleibt, könnte der Klub mit Yoric Ravet nun einen Spieler abgeben.


Nach ​Patrick Kammerbauer, der an den Zweitligisten Holstein Kiel ausgeliehen wurde, und Caleb Stanko, den es zurück in die MLS zog, könnte auch der 29-jährige Ravet laut Informationen des BLICK schon bald seine Koffer packen. Dem Bericht zufolge soll der Grasshopper Club Zürich an einer Verpflichtung des Rechtsaußen interessiert sein und will den Offensivspieler noch im Februar zurück in die Schweiz lotsen. Ob dabei zunächst eine Leihe angedacht ist, oder gleich ein fester Transfer, ist noch nicht klar.

Yoric Ravet

Die Bundesliga ist für Yoric Ravet womöglich eine Nummer zu groß


Für den Franzosen wäre ein Wechsel zu den Eidgenossen kein Neuland, schließlich lief der Flügelspezialist vor seinem Transfer ins Breisgau im Sommer 2017 bereits für mehrere Schweizer Vereine auf. Zwischen 2014 und 2016 konnte der Außenbahnspieler dabei bereits im Trikot der Grashoppers seine Torgefahr unter Beweis stellen und erzielte in 63 Pflichtspielen immerhin 18 Buden. Beim SC Freiburg ist der Angreifer zwar noch bis zum Sommer 2020 unter Vertrag, da er sich unter Trainer Christian Streich jedoch bislang kaum durchsetzen konnte, könnte er durch einen Wechsel an seine alte Wirkungsstätte seine Karriere wieder in Schwung versetzten. 


In der aktuellen Spielzeit kam der Rechtsfuß bislang nur auf vier Kurzeinsätze für den deutschen Traditionsverein und wartet noch auf seine erste Torbeteiligung. Um etwas Spielpraxis zu sammeln, wurde der ehemalige französische U20-Nationalspieler zwischenzeitlich in die zweite Mannschaft degradiert und deutete dort mit zwei Treffern bei zwei Einsätzen in der Regionalliga Südwest an, dass er doch noch weiß, wo das gegnerische Tor steht.