Seit Wochen suchen die Verantwortlichen von Paris Saint-Germain nun schon nach einem defensiven Mittelfeldspieler. Trotz der Verpflichtung von Argentinier Leandro Paredes am Dienstag soll der französische Meister nun bezüglich Maximilian Eggestein bei Werder Bremen angefragt haben. 


Dass Adrien Rabiot bei Paris Saint-Germain unzufrieden ist und keine Zukunft in der französischen Hauptstadt hat, ist schon seit einigen Wochen klar. Und obgleich das Hin und Her um den 23-Jährigen noch nicht vorbei ist, hat sich der Tabellenführer der Ligue 1 intensiv nach Ersatz für das defensive Mittelfeld umgesehen. Vollzug meldete PSG dann schon am Dienstag, als der 24-jährige Argentinier Leandro Paredes von Zenit St. Petersburg verpflichtet werden konnte. 

Doch die Suche nach Absicherung im gebeutelten zentralen Mittelfeld der Franzosen ist damit offenbar nicht vorbei: Laut der vereinsnahen Website CulturePSG hat der Titelverteidiger nun, kurz vor Ende der Transferphase, bei ​Werder Bremen angeklopft, um sich nach deren Leistungsträger und Durchstarter Maximilian Eggestein zu erkundigen. Ursprung des Interesses soll demnach Trainer Thomas Tuchel sein, der insbesondere von der Vielseitigkeit des 22-Jährigen angetan sein soll. Noch am vergangenen Wochenende hatte der Werderaner gegen Eintracht Frankfurt seinen fünften Saisontreffer erzielt. 


Weil Paris sich erst so spät nach dem U21-Nationalspieler erkundigt und der dazu zu den stärksten Bremern zählt, will sich Werder einen Transfer laut dem Bericht allerdings einiges kosten lassen. 30 Millionen Euro soll der Bundesligist fordern, sollte PSG bei Eggestein ernst machen. Um 23:59 Uhr schließt heute das Transferfester in Frankreich - bis dahin müssten sich die beiden Klubs einig geworden sein.