Wegen Ausschreitungen im Bundesliga-Hinspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC wurde nun der hessische Bundesligist vom Sportgericht des DFB zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Auch andere Klubs müssen für Vergehen ihrer Fans aufkommen. 


Am 8. Dezember 2018 waren vor dem und während des Spiels zwischen der Berliner Hertha und ​Eintracht Frankfurt im Auswärtsblock mehr als 20 pyrotechnische Gegenstände entzündet worden. Zudem hatten zwei Bengalische Feuer den Weg in den Innenraum des Stadions gefunden. Nach der Urteilsfällung des Sportgerichts des Deutschen Fußball Bundes müssen die Hessen nun laut kicker eine Geldstrafe in Höhe von 24.000 Euro zahlen, um unter anderem für Schäden aufzukommen. 


Doch nicht nur der Bundesligist wird vom DFB zur Kasse gebeten: Wegen Bierbechern, die von Regensburger Fans bei der Begegnung zwischen Jahn Regensburg und dem 1. FC Köln Richtung Feld geflogen waren, muss der bayrische Zweitligist nun 3.500 Euro zahlen. Und weil offenbar auch die dritte Liga nicht ohne die verbotenen Glimmstängel auskommt, müssen auch Energie Cottbus und Hansa Rostock in die Tasche greifen. Sind es bei den Rostockern "nur" 3.000 Euro für zahlreiche Vergehen, muss Cottbus das Fehlverhalten seiner Fans in Osnabrück mit 4200 Euro sühnen.