In fünf Monaten endet das zweijährige Leihgeschäft zwischen den Bayern und ​Real Madrid um James Rodriguez. Zwar hat der ​FC Bayern München eine Kaufoption auf den kolumbianischen Superstar, doch der scheint so gar keine Lust auf den deutschen Rekordmeister zu haben. Die Zeichen stehen auf Abschied.


Schaut man sich die vergangenen anderthalb Jahre von James Rodriguez beim FC Bayern an, so kann man zu dem Schluss kommen, dass beide Seiten stets bemüht waren, es aber irgendwie nie so recht passen wollte. Richtig warm geworden waren beide Seiten wohl nie miteinander. Am besten passte es noch mit Jupp Heynckes, der dem Freigeist ebenso viele Freiheiten zugestand, unter Niko Kovac aber passt das Verhältnis offensichtlich nicht.


Denn unter dem Coach kam der 27-Jährige in dieser Saison nur in 13 Pflichtspielen zum Einsatz. Schuld daran waren sicher auch die vielen Blessuren von James, dass er aber 75 Minuten gegen den VfB Stuttgart auf der Bank verbringen durfte, war der gesamten Atmosphäre weniger zuträglich. So berichtet die spanische Marca, dass James gegenüber den Verantwortlichen bereits erklärte, keine Lust auf einen Wechsel nach München zu haben.

Damit dürfte auch die bayrische Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro für James ad acta gelegt werden. Denn wer will sich schon einen Spieler holen und eine solche Summe dafür bezahlen, der gar keine Lust auf einen Wechsel von Real an die Säbener Straße hat. James selbst lässt es derweil an der Disziplin mangeln. Wie die Bild-Zeitung berichtete, verspätet sich der Mittelfeldspieler gerne bei Treffpunkten, wie neulich beim Abschlusstraining vor der Partie gegen den VfB.


Das wiederum liefert auch Kovac Argumente, den Kolumbianer außen vor zu lassen. Inzwischen soll „Eiszeit“ zwischen dem Trainer und seinem Spieler herrschen. Für die Hatz auf Borussia Dortmund kann man beiden Parteien nur raten, Ruhe zu bewahren und das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Im Juni aber, das zeichnet sich mehr und mehr ab, werden sich die Wegen vom FC Bayern und James Rodriguez wieder trennen.