​Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen in der Rückrunde ist der ​FC Schalke 04 zwar ordentlich in die zweite Saisonhälfte gestartet, dennoch versucht Manager ​Christian Heidel auch am letzten Tag des Wintertransferfensters noch den einen oder anderen Deal über die Bühne zu bringen. Zuletzt musste der erfahrene Funktionär dabei aber auch Rückschläge hinnehmen.


Ein positives Ausrufezeichen konnten die Knappen unlängst bereits mit der Verpflichtung von ​Rabbi Matondo setzen. Der Youngster kommt von Manchester City und unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Ein weiterer Transfer befindet sich bereits auf der Zielgeraden. So soll Innenverteidiger ​Jeffrey Bruma bis zum Saisonende vom VfL Wolfsburg ausgeliehen werden. 


Laut Informationen der Sport BILD soll der Niederländer bereits am Mittwoch einen erfolgreichen Medizincheck absolviert haben und daher dürfte der Wechsel in Bälde auch offiziell verkündet werden. 

Jeffrey Bruma

Jeffrey Bruma soll die Abwehr der Schalker stabilisieren


Hoffnungen machten sich die Königsblauen zuletzt auch bei Angreifer Lucas Perez. Der Stürmer von West Ham United galt als Wunschkandidat, um die lahmende Offensive der Schalker wieder auf Trab zu bringen. Dabei hoffte der amtierende deutsche Vizemeister auch bei dem 30-Jährigen auf ein Leihgeschäft. Die Hammers sollen sich laut übereinstimmenden Medienberichten mittlerweile jedoch auf einen Deal mit Real Betis geeinigt haben. Dem Vernehmen nach legten die Spanier rund vier Millionen Euro auf den Tisch.


Hinsichtlich möglicher Abgänge gerieten zuletzt ebenfalls mehrere Verhandlungen ins Stocken. So suchen die Schalker bereits seit geraumer Zeit nach einem Abnehmer für den aussortierten Mittelstürmer Franco di Santo. Dabei hatte man zuletzt mit Galatasaray Istanbul angeblich vielversprechende Gespräche geführt. Der türkische Spitzenklub soll jedoch kurz vor der Verpflichtung von Olympiakos-Angreifer Konstantinos Mitroglou, sowie Mbaye Diagne vom Ligakonkurrenten Kasımpaşa, stehen. Für den Argentinier im Dress der Knappen wäre somit wohl kein Platz mehr.

Am letzten Tag des offenen Wintertransfermarkts dürfte Manager Christian Heidel daher alle Hände voll zu tun haben, um für di Santo doch noch einen neuen Klub zu finden, damit der 29-Jährige endlich von der Gehaltsliste gestrichen werden kann. Auch Mittelfeldwirbler Amine Harit dürfte den Klub bei einem angemessenen Angebot noch verlassen. Bislang hat sich jedoch noch kein potenter Bewerber aus der Deckung gewagt und wenn nichts ganz Wildes passiert, dürfte der Marokkaner zumindest bis zum Saisonende im Ruhrgebiet bleiben.