​Beim ​FC Bayern München wird es im kommenden Sommer einige Veränderungen im Kader geben. Offen ist derzeit, ob ​Real-Leihgabe James Rodriguez dem deutschen Rekordmeister erhalten bleibt. Sollten die Bayern die Kaufoption verstreichen lassen, dürfte Leverkusens Kai Havertz in den Fokus rücken. 


"Wir schauen uns die Rückrunde an und werden die richtigen Schlüsse ziehen", ​erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit Blick auf die Personalie James gegenüber der Sport Bild. Der deutsche Rekordmeister besitzt für den kolumbianischen Nationalspieler eine Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro. Sollten die Münchner davon Gebrauch machen, erhält der 27-Jährige einen Vertrag bis 2022. Momentan sieht es danach aus, dass James seine Zelte nach zwei Jahren wieder abbricht. 

Der offensive Mittelfeldspieler hat unter Cheftrainer Niko Kovac keinen einfachen Stand. In der Rückrunde kam der Linksfuß bislang nur als Einwechselspieler zum Zug. Eine Rolle, mit der sich die Real-Leihgabe auf Dauer keinesfalls zufriedengeben will. Neben einer Rückkehr nach Madrid hat James offenbar auch noch andere Optionen zur Auswahl. Wie der Mirror Mitte Januar berichtete, zeigen der ​FC Liverpool sowie der FC Arsenal Interesse am Kolumbianer. ​Juventus Turin soll laut Sky-Informationen ebenfalls ein Auge auf den 27-Jährigen geworfen haben. 


Einem Bericht der Sport Bild zufolge stehen die Bayern-Verantwortlichen vor der wichtigen Entscheidung, auf welchen Spieler sie im offensiven Mittelfeld zukünftig setzen wollen: Verpflichtet man James fest oder intensiviert man die Bemühungen um Havertz? Das Eigengewächs von ​Bayer 04 Leverkusen zählt zu den größten Talenten in Europa und steht angeblich bei einigen Top-Klubs auf dem Zettel. Bei der Werkself ist der 19-Jährige unumstrittener Stammspieler und absoluter Leistungsträger.

Kai Havertz

Jüngster Spieler mit 50 Bundesliga-Partien: Kai Havertz


In Leverkusen ist Havertz, der im September sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft feierte, noch bis 2022 gebunden. Der Youngster soll einem Wechsel zum FC Bayern durchaus offen gegenüberstehen. ​Bayer-Sportchef Rudi Völler schloss einen Abgang des "Jahrhunderttalents" am Saisonende aus. "Er wird im Sommer nicht gehen", erklärte der 58-Jährige am vergangenen Wochenende bei Wontorra auf Sky.


"Die Vertragssituation ist sehr angenehm für uns. Und Kai fühlt sich sehr wohl bei uns, ist bei uns aufgewachsen. Ich bin mir sicher, dass er noch eine Weile in Leverkusen bleibt", gab Völler zu Protokoll. Sollte die Werkself in dieser Saison das internationale Geschäft verpassen, dürfte es jedoch deutlich schwerer werden, den gebürtigen Aachener zu halten. Als Ablösesumme stehen laut der Sport Bild rund 65 Millionen Euro im Raum. ​


Müssen sich die Bayern-Bosse also entscheiden? Entweder James halten - für eine hohe Ablöse plus Gehalt oder die freien Millionen für Havertz nutzen